„Business-Beach“
Weit über den eigenen Tellerrand

Greven -

Zum „größten Netzwerk-Treffen im Münsterland“ lädt Roland Bendig ein. Am 22. Juni soll der Beach zum „Business-Beach“ werden. Der Organisator rechnet mit satten 600 Teilnehmern.

Dienstag, 09.05.2017, 15:05 Uhr

Roland Bendig (rechts) hat zahlreiche Unterstützer und Sponsoren gewonnen, die die Idee mittragen. Aktuell liegen bereits 150 Anmeldungen aus der Region vor, bei maximal 600 wird die Teilnehmerliste geschlossen.
Roland Bendig (rechts) hat zahlreiche Unterstützer und Sponsoren gewonnen, die die Idee mittragen. Aktuell liegen bereits 150 Anmeldungen aus der Region vor, bei maximal 600 wird die Teilnehmerliste geschlossen. Foto: oh

Diese sollen am Emsufer die Chance bekommen, in netter Atmosphäre miteinander ins Gespräch zu kommen, sich bekannt zu machen, bestehende Kontakte zu pflegen und neue zu knüpfen. Zielgruppe sind Firmeninhaber, Entscheider und Führungskräfte. Natürlich nicht nur aus Greven und dem Umlandgemeinden, sondern aus der ganzen Region. „Wir haben schon Anmeldungen aus dem Ruhrgebiet und aus Bielefeld“, sagt Bendig , der die Organisation weitgehend allein schultert und deshalb froh ist, für das Treffen gewichtige Sponsoren gewonnen zu haben, die einen Teil der Kosten übernehmen.

Ziel ist es, Netzwerker aus verschiedenen Bereichen zusammenzubringen. Ob Wifo, BNI, Kreishandwerkerschaft, Wirtschaftsförderung des Kreises (WeSt) oder Wirtschaftsvereinigung Rheine (WVS) – alle sind eingebunden, angesprochen und aufgerufen, wiederum bei ihren Mitgliedern für das Treffen zu werben. Ob Handwerker, Berater, Banker, Personaler oder Firmenbosse: „Die brauchen sich alle gegenseitig, und hier können sie sich kennenlernen“, sagt Bendig, der selbst Online-Marketing betreibt und sich mehreren Netzwerken angeschlossen hat. „Wer kein Netzwerk hat, macht keine Geschäfte“, sagt er. Wer hingegen Kontakte aufbaue und pflege und sich ins Gespräch bringe, dürfe mit Aufträgen und Weiterempfehlungen rechnen. Jedes einzelne Netzwerk koche mehr oder weniger „sein eigenes Süppchen“. Das will der Nordwalder Bendig mit dem Business-Beach ändern.

Auch auf den demografischen Wandel will der Organisator mit dem Treffen reagieren. Jeder Verein habe Schwierigkeiten, den Vorstand zu besetzen, das sei bei Netzwerken und Interessenverbänden nicht anders. Insofern rechnet Bending mittel- bis langfristig mit Zusammenschlüssen. „Business Beach“ könnte ein erster Schritt sein, sich auf eine künftig engere Verzahnung vorzubereiten. Und mehr noch: „Das kann ein starkes Zeichen sein: Business-Beach soll zeigen, was es alles gibt in der Region.“ Nämlich (fast) alles vom kleinen Traditionsbetrieb, über die moderne Innovationsschmiede bis zum Global Player.

Die Veranstaltung soll keine Alltagsfliege sein – im Gegenteil. Bendig kann sich eine jährliche Wiederholung vorstellen – eventuell im Wechsel der Veranstaltungsorte Grevener Beach und Aasee-Ufer Ibbenbüren. Dass seine Wahl für den Auftakt auf Greven fiel, ist nicht allein dem schönen Ambiente am Beach geschuldet, sondern auch dem Umstand, dass Bendig in Greven einen gewissen Nachholbedarf in dieser Richtung sieht.

Am 22. Juni werden am Beach zehn Pagoden-Zelte aufgebaut. Meterhohe Palmen sollen das Beach-Gefühl verstärken. Musik und lockeres Rahmenprogramm sollen für ein entspanntes Ambiente sorgen.

 

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/4826181?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Prognose: Konservative mit absoluter Mehrheit im Parlament
Boris Johnson verlässt mit seinem Hund Dilyn ein Wahllokal in London.
Nachrichten-Ticker