Marc Bator radelt fürs Klima
„Wir müssen jetzt handeln“

Reckenfeld -

An diesem Wochenende ist großer Almauftrieb: Im Rahmen der NRW-Klimatage finden überall Veranstaltungen statt. Der Moderator Marc Bator hat sie als „Green Rider“ populär gemacht – auch in Reckenfeld.

Freitag, 07.07.2017, 21:07 Uhr

Marc Bator und seine Mitstreiter machten in Reckenfeld eine kleine Pause. Den „Schuppenschluck“, der ihm dabei überreicht wurde, vernaschte er aber nicht sofort. Der sei gut für kalte Tage, so der Fernseh-Moderator.
Marc Bator und seine Mitstreiter machten in Reckenfeld eine kleine Pause. Den „Schuppenschluck“, der ihm dabei überreicht wurde, vernaschte er aber nicht sofort. Der sei gut für kalte Tage, so der Fernseh-Moderator. Foto: Rosemarie Bechtel

Der Mann ist prominent und macht Werbung für den Klimaschutz: Marc Bator , lange Jahre Tagesschaumoderator und jetzt Redakteur bei Sat 1, ist in den vergangenen Tagen von Essen quer durchs Ruhrgebiet mit Abstecher ins Rheinland nach Saerbeck geradelt und hat überall Station gemacht, wo besonders „ausgezeichnete“ Klimaprojekte zu finden sind. Auf seiner Tour hat er am Donnerstag auch Station in Reckenfeld gemacht und dabei Mitstreiter getroffen, die ihn auf der letzten Etappe als „Green Rider“ nach Saerbeck begleiteten.

Pünktlich wie angekündigt kamen Marc Bator und sein Begleiter Lennard Klein am Kirchplatz in der Ortsmitte an. Hier überreichte ihm eine Vertreterin des Reckenfelder Bürgervereins eine Flasche „Schuppen-schluck“, natürlich verbunden mit ein paar kurzen Worten zur Ortsgeschichte, für die sich Bator sehr interessierte. „Den trinke ich dann in der kalten Jahreszeit“ lacht der Moderator.

Jetzt war ihm erst einmal eine kurze Pause wichtig, bevor er die letzten 13 Kilometer bis Saerbeck antrat. 105 Kilometer hatte das Team bis dahin am Donnerstag von Gelsenkirchen bis hierher zurück gelegt. „Fünf Tage waren wir dann bis heute unterwegs. Es gab schöne, aber auch anstrengende Strecken“, berichtete Bator, der zum Teil auch beruflich mit dem Radsport zu tun hat. 500 Kilometer waren es dann, die er klimafreundlich zurückgelegt hat.

Die Industriekultur im Ruhrgebiet hat ihn begeistert, aber auch das Münsterland. „Ich komme direkt ins Schwärmen.“ Seine Bilanz, die er in einem Blog im Internet zieht: „Knapp 500 Kilometer mit dem Rad durch NRW. Hätte ich die mit dem Auto zurückgelegt, hätte ich rund 80 Gramm COin die Luft gepustet. Vielleicht habe ich mit der Tour nur einen kleinen Beitrag zum Schutz unseres Klimas geleistet. Aber, und davon konnte ich mich in den letzten Tagen mehr als überzeugen, jeder Beitrag zählt. Wir müssen handeln. Jetzt. Für uns. Und alle folgenden Generationen. Sonst wird uns überrollen, was wir uns selbst eingebrockt haben.“

Bators Klimatour soll auf die ersten NRW-Klimatage populär machen. In verschiedenen Städten werden Aktionen stattfinden. Bereits am Freitagabend hat sich beispielsweise der Bioenergiepark Saerbeck vorgestellt. Am Samstag berät die Verbraucherzentrale auf dem Familienfest in Rheine.

 

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