Lesung in der Stadtbücherei
„Tut, was Euch glücklich macht“

Greven -

Die Stadtbibliothek betreibt regelmäßig Leseförderung. diesmal waren die Sechstklässler des Gymnasiums zum Gespräch mit dem Autor Andreas Schlüter eingeladen.

Samstag, 08.07.2017, 15:07 Uhr

Andreas Schlüter las aus seinem Buch „Pelzjagd in Paris“ vor den Sechstklässlern des Gymnasiums.
Andreas Schlüter las aus seinem Buch „Pelzjagd in Paris“ vor den Sechstklässlern des Gymnasiums. Foto: Nele Pollert

Einen Blick in die Welt eines Schriftstellers konnten im Rahmen der Leseförderung jetzt die sechsten Klassen des Gymnasiums Augustinianum erhaschen. Der bekannte Jugendbuchautor Andreas Schlüter las aus einem seiner Bücher, erzählte von manch „schwieriger Geburt“ und diskutierte mit den Schülern.

„Pelzjagd in Paris“ , so heißt der vierte Band aus der „City Crime“-Reihe des Autors. In der Reihe geht es um ein Geschwisterpaar namens Finn und Joanna, welches in unterschiedlichen Städten Kriminalfälle löst. Der Autor zeigt, während er liest, auf einem Fernseher eine Diashow mit zum Text passenden Bildern. Nach der Lesung gibt es erstmal fünf Minuten Pause, in der man sich unterhalten oder sich die Autorenstellwand zu Andreas Schlüter anschauen kann. Auf einem Tisch vor der Stellwand liegen die Bücher von Andreas Schlüter, die es in der Bücherei gibt. Nach der Pause geht es mit neuer Energie weiter, der Autor beantwortet geduldig alle Fragen, und davon gibt es genug. „Wie oft wurden Ihre Bücher verkauft?“ fragt ein Schüler. „Das am besten verkaufte Buch „Level 4- Die Stadt der Kinder“ etwa eine Million Mal, das Buch, welches sich am schlechtesten verkauft hat, etwa 3000 Mal“ antwortet Schlüter.

Jemand fragt, welches seiner Bücher er selbst am liebsten mag. „Das erste, und nicht nur, weil es sich am besten verkauft hat, sondern auch einfach, weil es eben das erste ist“, sagt der Autor. Hat er Kinder und ist es möglich, viel Zeit mit ihnen zu verbringen, während er an einem neuen Buch schreibt? Er hat einen 34-jährigen Sohn und inzwischen auch zwei Enkelkinder, antwortet der 59-Jährige und dass er versucht, sie mindestens einmal in der Woche zu sehen.

Der Autor zeigt den Schülerinnen und Schülern auch, wie ein Manuskript aussieht bevor es endgültig fertig geschrieben ist. Ob er empfehlen würde, Autor oder Autorin zu werden? „Wenn es Euch Spaß macht und Ihr glaubt, dass Ihr es gut könnt, würde ich Euch das schon empfehlen. Man sollte immer machen, was einen glücklich macht, auch wenn man damit vielleicht nicht ganz so viel Geld verdient.“

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