City-Fest
Noch ein Ass im Ärmel

Greven -

Die Kinder und Jugendlichen stehen wieder einmal im Mittelpunkt des City-Festes am 17. September. Ganz neu diesmal: Das Krankenhaus öffnet seine Türen.

Mittwoch, 06.09.2017, 06:09 Uhr

Ein vielfältiges Programm für den Cityfest-Sonntag stellten (von links) Peter Hamelmann, Saskia Rauner, Anne-Greta Eilert und Johann-Christoph Ottenjann vor.  
Ein vielfältiges Programm für den Cityfest-Sonntag stellten (von links) Peter Hamelmann, Saskia Rauner, Anne-Greta Eilert und Johann-Christoph Ottenjann vor.   Foto: oh

Im September 1977, mitten im Deutschen Terror-Herbst, feierte das Cityfest Premiere. Am 17. September 2017 blickt die Grevener Werbegemeinschaft somit auf 40 Jahre Stadtfest zurück – und plant eine besondere Aktion für Kinder. Was genau, will GWG-Chef Johann-Christoph Ottenjann noch nicht verraten. Nur soviel: Es hat mit einer Erfrischung zu tun. Das Cityfest sei „eine wunderbare, runde Sache“, freut sich Ottenjann. Die Kinder standen damals im Mittelpunkt des Festes – und ebenso heute. „Das Thema Kinder und Jugendliche war schon immer das i-Tüpfelchen“, sagt Ottenjann. „Wunderbar, dass sich das erhalten hat.“

In diesem Jahr wird die Abenteuerkiste auf dem Wilhelmplatz Hüpfburgen, Kletterfelsen und eine Riesenrutsche aufbauen. „Die Kinder können zudem an einer Aktion ,Entdecke den Clown in Dir‘ teilnehmen“, erklärt Anna-Greta Eilert. Clown-Diplom inklusive.

Ein Klassiker: der Kinderflohmarkt, früher in der Marktstraße (durch die noch Autos fuhren), heute in der Alten Münsterstraße. Offiziell startet der Handel um 12 Uhr. Und auch dies immer wieder ein Highlight der Kinder: der Greven-Express. „Wir bieten Rundfahrten an. In diesem Jahr gibt es noch einen besonderen Praxisnutzen: Der Express hält direkt am Krankenhaus“, sagt Peter Hamelmann .

Dort nämlich findet am Cityfest-Sonntag ein Tag der offenen Tür statt. „Wir haben eine Rallye für Familien vorbereitet. Alle Abteilungen stellen sich vor“, berichtet Saskia Rauner vom Krankenhaus. Die Stofftierklinik ist vor Ort, Kinder können sich einen Gips anlegen lassen, ein Rettungswagen kann ebenso besichtigt werden wie ein OP-Saal. Auch das Bildungs- und Gesundheitszentrum beteiligt sich. „Der Tag ist etwas ganz Besonderes für uns alle. In der Größenordnung findet das zum ersten Mal statt.“

„Das Krankenhaus gehört zu Greven“, sagt GWG-Vorsitzender Ottenjann in Anspielung auf die drohende Schließung, die noch gar nicht so lange vom Tisch ist. Nicht wegzudenken sind auch die verkaufsoffenen Sonntage. Anlässlich des Cityfestes haben die Innenstadt-Geschäfte von 13 bis 18 Uhr geöffnet. „Mode ist ein wichtiges Thema zu dieser Jahreszeit“, weiß Ottenjann. Fest steht schon jetzt: Auch zum Martinusmarkt werden die Geschäfte öffnen können, alles weitere bleibt abzuwarten. „Wir bieten ein intensives, flächendeckendes Programm und haben mit unserem Angebot überzeugt“, sagt Hamelmann in Richtung der Gewerkschaften, die gegen verkaufsoffene Sonntage klagten.

Viel Musik, Imbiss- und Info-Stände runden das Angebot ab. Unter anderem präsentieren sich der Beirat für Menschen mit Behinderung, die Demenzgruppe und der VdK. Der Heimatverein lädt zu Bücherflohmarkt und Filmvorführungen ein.

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