Sinfonischer Chor
Deutsche Erstaufführung nach Greven vergeben

Greven -

Der sinfonische Chor hat Großes vor. Tango und Credo sind die Stichworte.

Donnerstag, 19.10.2017, 07:10 Uhr

Freuen sich auf das Konzertereignis am 22. Oktober: Harald Meyersick (rechts) und Christian Tophoff.  
Freuen sich auf das Konzertereignis am 22. Oktober: Harald Meyersick (rechts) und Christian Tophoff.   Foto: oh

Sorgen, dass die Bänke in der Josefskirche leer bleiben könnten? Die macht sich Harald Meyersick nicht wirklich. Und dank der Unterstützung der Kreissparkasse muss er sich auch nicht allzu große Sorgen über ein Minus in der Kasse machen. Die hat es bei früheren Projekt-Veranstaltungen des Sinfonischen Chores durchaus mal gegeben. Insofern ist die 650 Euro-Spende des Geldhauses ein beruhigender Grundstock für den Sinfonischen Chor, dessen Leiter Meyersick ist.

Gleichwohl muss der Großteil der Kosten durch Ticketverkäufe gedeckt werden. Meyersick ist zuversichtlich, dass das gelingt. „In Greven haben wir schon unsere Fans.“

Und das Programm des Konzertes am Sonntag, 22. Oktober, sollte allemal geeignet sein, Freunde der lithurgischen Chormusik in den Grevener Westen zu locken. „Vielleicht das letzte Konzert in der Josefskirche“, sagt Meyersick mit einem lachenden und einem weinenden Auge.

Der Sinfonische Chor wird an jenem Sonntag ein Konzert, nämlich die „Misa Tango“ von Martín Palmeri, wegen des großen Erfolges vor zwei Jahren nochmals aufführen und ein weiteres Werk dieses Komponisten, das „Tango Credo“, als deutsche Erstaufführung präsentieren.

Als Solisten konnten Lisa Wedekind (Mezzosopran), Stephan Langenberg (Bandoneon) und Risa Kobayashi (Klavier) gewonnen werden, die zusammen mit Streichern des Sinfonieorchesters Münster zum Gelingen beitragen. Seit etwa einem Jahr bereitet sich der Chor neben seinen Reisen nach Wien und New York nun auf dieses Ereignis vor.

Die Kombination von Tango und Liturgie sei „ungewöhnlich und reizvoll“, sagt Meyersick. Die eingängige Musik mit großen Melodien verspreche „ein tolles Erlebnis für die Besucher“ zu werden. Auch Christian Tophoff, selbst schon mehrfach Gast bei Konzert-Projekten des Sinfonischen Chores, ist sicher, dass „ein hochwertiges Programm für ein breites Publikum“ geboten wird.

Karten gibt es im Vorverkauf zu 15 Euro bei Cramer & Löw, Greven Marketing und der Musik Akademie.

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