Aktion am Augustinianum
Gemeinsam klappt es eben besser

Greven -

An einem der drei Besuchstage des „FairMobils“ am Augustinianum stand der Schultag für die Jahrgangstufe 6 unter dem Motto „Faires Miteinander“.

Mittwoch, 18.10.2017, 18:10 Uhr

Alle müssen gleichzeitig handeln und aufeinander hören: nur dann fällt die Mitschülerin nicht.  
Alle müssen gleichzeitig handeln und aufeinander hören: nur dann fällt die Mitschülerin nicht.  

„Marco, mehr links! Jetzt das rechte Bein!“ Noemi gibt an einer der Stationen im Erlebnisparcours lautstarke Anweisungen. Und so gelingt es ihr, das Team sicher auf drei überdimensionalen Skiern durch die Gymnastikhalle zu lotsen. An einer anderen Station versuchen fünf Schüler, ihre Mitschülerin auf einem großen Holzdreieck mit Hilfe von fünf Seilen aufrecht zu halten. Das klappt aber nur, wenn alle gleichzeitig agieren und aufeinander hören.

Überall wird gebastelt, diskutiert und verhandelt, das Foyer West I im Gymnasium Augustinianum ist erfüllt von Rufen und Lachen.

Jeweils an einem der drei Besuchstage des „FairMobils“ am Augustinianum stand der Schultag für die Jahrgangstufe 6 unter dem Motto „Faires Miteinander“. In Gruppen wurden mit den Schülern Wahrnehmungs- und Diskussionsübungen sowie Erlebnisspiele durchgeführt, die ihnen die Möglichkeit boten, gemeinsam Aspekte positiven sozialen Verhaltens zu erleben. Sensibilisierung für Gewalt und Konflikte im Schulalltag, Förderung von Kooperation sowie Aggressions- und Spannungsabbau standen als Ziele dabei im Vordergrund. Im Erlebnisparcours setzten sich die Kinder spielerisch mit Selbstwahrnehmung, Achtsamkeit, Entscheidungsfähigkeit, Teamfähigkeit, Problemlösungsstrategien oder Kreativität auseinander.

Unterstützt wurden die Klassen dabei gemäß der Idee der „Peergroupeducation“ von Schülerhelfern aus der Q1 und Q2, die ihr theoretisches pädagogisches Wissen in der Praxis erprobten. Viele von ihnen hatten als Sechstklässler selbst an dem Projekttag teilgenommen.

Die Übertragung der Eindrücke in den Unterricht liegt nun in der Hand der Klassen, die in ihren Klassenstunden viel Raum dafür erhalten. Sich weiter wohlfühlen zu können, ist für alle aber Ansporn genug. „Denn nur wer sich wohl fühlt, kann auch gut lernen“, betont Julia Al-Sibai, die das Projekt koordiniert und am Augustinianum Ansprechpartnerin für die Förderung des Sozialen Lernens ist.

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