Dreharbeiten mit Trachten-Frauen
Auf den Spuren der Beatles

Greven -

Für die Dreharbeiten zur neuen WDR-Kampagne „Hier sind wir zuhause“, die ab Mitte November im WDR Fernsehen zu sehen ist, kam nun ein Fernsehteam aus Köln nach Greven gereist. Die Aufnahmen sorgten durchaus für Aufsehen.

Dienstag, 07.11.2017, 10:11 Uhr

Mönsterlänner Meersken beim Überwinden des Zebrastreifens. Der WDR will mit der Aufnahme für die Region und das Regionale werben..
Mönsterlänner Meersken beim Überwinden des Zebrastreifens. Der WDR will mit der Aufnahme für die Region und das Regionale werben.. Foto: Günter Benning

13 Frauen in rot-weißen Trachten liefen mit Holzschuhen über den Zebrastreifen vor der Weinhandlung Fallnit. Am Straßenrand parkte ein alter weißer VW-Käfer. Helle Scheinwerfer leuchteten die Straße aus, ein Kamerateam stand daneben. Wer diese Szenen vor einigen Tagen beobachtet hat, wird sich mit Sicherheit gefragt haben, was es damit auf sich hatte.

Für die Dreharbeiten zur neuen WDR-Kampagne „Hier sind wir zuhause“, die ab Mitte November im WDR Fernsehen zu sehen ist, kam ein Fernsehteam aus Köln angereist. Der Fokus der Kampagne liegt hierbei auf Regionalität und der in der Region beheimateten Mundart.

„Die Kampagne gibt einen Einblick in die unterschiedlichen Lebenswelten und die Vielfalt der Menschen im Westen“, klärt WDR-Redakteur Andreas Lebeda auf. Bei unterschiedlichen Drehs in ganz Nordrhein-Westfalen sollen „echte Menschen“ und keine Schauspieler zu Wort kommen, die ihren regionalen Dialekt beherrschen.

In Greven wurde die Frauengesangsgruppe Mönsterlänner Meersken, die ihre Lieder im Münsterlander Platt singen, gefilmt.

In mehreren Abschnitten wurden die Frauen vom WDR-Team in unterschiedlichen Situationen eingefangen. So wurden der Gang über den Zebrastreifen neben dem VW-Käfer her immer wieder aufs Neue gedreht.

Die Sängerinnen sollten dabei mal schneller, mal langsamer über den Zebrastreifen gehen. Als absolutes Highlight gilt dabei die ganz eigene Interpretation des Beatles Songs „Yellow Submarine“, den die Gesangsgruppe im Münsterländer Platt gesungen hat.

Umgesetzt wurden diese Szene auf einem echten, Münsterländer Zebrastreifen. „In etwa zehn bis dreißig Sekunden werden regionale Situationen dargestellt, die vom jeweiligen Dialekt eingeleitet werden“, berichtet Lebeda. Wer also in den nächsten Wochen den kurzen Spot im WDR Fernsehen sieht, kann sich sicher sein, dass die Dreharbeiten mit echten Münsterländerinnen in Greven gedreht wurden.

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