Über 90 Interessenten kamen
Voller Ratssaal bei Sahles Azubi-Börse

Greven -

Die Firma Sahle bietet 30 Ausbildungsstellen auf dem Bau für Flüchtlinge. Und über 90 Interessenten kamen ins Grevener Rathaus.

Montag, 06.11.2017, 19:11 Uhr

Der Rathaussaal war rappelvoll, als das Sahle-Projekt vorgestellt wurde.
Der Rathaussaal war rappelvoll, als das Sahle-Projekt vorgestellt wurde. Foto: Günter Benning

Muhamad und Mahmoud Alali haben Erfahrung auf dem Bau: „Wir haben schon als Fliesenleger gearbeitet“, sagt einer der Brüder aus Syrien. „Und die beiden sind superfleißig“, ergänzt ihre ehrenamtliche Betreuerin Christa Bierbach.

Gute Chancen, um einen von 30 Azubistellen zu ergattern, die vom Grevener Wohnungsbauunternehmen Sahle speziell für Flüchtlinge angeboten werden. Am Montag wurde das Projekt im Rathaus vorgestellt. Und das Interesse war deutlich größer als erwartet. Von 93 Anmeldungen hatte Sahle-Personalleiterin Stephanie Nick gehört: „Da ist die Chance groß, dass wir auch tatsächlich ausreichend Auszubildende finden.“

„Das hat es lange nicht mehr gegeben“, seufzte Karl-Heinz Hagedorn, Jobcenter-Vorstand. So ein Projekt – und so viele Bewerber. Um das Interesse zu erhöhen hatte das Jobcenter auch über die Kreisgrenzen hinweg geworben. So war etwa Volker Middelberg vom münsterischen Unterstützernetzwerk Mamba gekommen. Er begleitete den 36-jährigen Ashique Zzamun aus Bangladesh, der Apotheker gelernt hat, jetzt als Koch eine Vollzeitstelle hat. „Ich würde gerne die Ausbildung machen“, sagt Zzamun.

Azubi-Aktion im Rathaus

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  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

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  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

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  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

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  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

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  • Uwe Sahle war mit dem Besuch der Veranstaltung sehr zufrieden.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning
  • Flüchtlinge und ehrenamtliche Betreuer kamen ins Rathaus, um sich über die Sahle-Azubi-Aktion zu informieren.

    Foto: Günter Benning

Für Leute wie ihn wäre eine Ausbildung wie ein Lotterielos. Wer nur geduldet ist, hat schon mal für die Dauer der Ausbildung ein Bleiberecht, anschließend kann er zwei Jahre in Deutschland arbeiten.

Stephanie Nick präsentierte bei der gemeinsamen Veranstaltung von Sahle, Jobcenter und Agentur für Arbeit das Familienunternehmen und die Chancen durch eine Ausbildung. Drei Jahre Lehrzeit, wusste da Thomas Dues, Leiter der technischen Schulen aus Steinfurt, gibt es in den Herkunftsländern der Flüchtlinge nicht. Für den Pädagogen ist klar, dass zum Sahle-Projekt auch eine besondere schulische Förderung gehört: „Wir haben da Erfahrung“, sagt er, „und wir haben es mit unglaublich motivierten Menschen zu tun.“

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