Neues Konzept
Kesselhaus auch für private Feiern

Greven -

Stadt und Abenteuerkiste schließen einen neuen Vertrag zum Betrieb des Jugendcafés Kesselhaus ab. Der Vertrag hat eine Laufzeit von lediglich einem Jahr. Grund: Im kommenden Jahr soll ein neues Konzept erprobt werden.

Freitag, 08.12.2017, 12:12 Uhr

Das Kesselhaus (hier ein Bild eines Ferienkistenangebotes) soll Sechs- bis 27-Jährige ansprechen.  
Das Kesselhaus (hier ein Bild eines Ferienkistenangebotes) soll Sechs- bis 27-Jährige ansprechen.   Foto: fni

Stadt und Abenteuerkiste schließen einen neuen Vertrag zum Betrieb des Jugendcafés Kesselhaus ab. Der Vertrag hat eine Laufzeit von lediglich einem Jahr. Grund: Im kommenden Jahr soll ein neues Konzept erprobt werden. „Wir sollten das Jahr 2018 nutzen, um zu sehen, ob das neue Konzept greift. Wir trennen die Bereiche Café und Jugendarbeit voneinander“, erläuterte die städtische Fachbereichsleiterin Beate Tenhaken im Jugendhilfeausschuss.

Der Träger (die Abenteuerkiste) leiste auch „hervorragende Jugendarbeit“. Das werde an vielen Stellen deutlich. Rolf Grieskamp (Reckenfeld direkt) geht die vorgesehene Wochenarbeitszeit einer einzustellenden pädagogischen Fachkraft (15 Stunden) nicht weit genug. „Ich würde mir wünschen, das wir das etwas ambitionierter angehen.“ Mehr Arbeitszeit (mindestens 20 Stunden) seien nötig, um angemessen auf die einzelnen Altersgruppen eingehen zu können. Das Kesselhaus soll sich immerhin als Treffpunkt für Kinder und Jugendliche von sechs bis 27 Jahren etablieren. Letztlich stimmte Grieskamp dennoch zu – wie alle anderen Ausschussmitglieder auch.

Der Vertrag sieht vor, dass altersgerechte Angebote für alle Altersklassen entwickelt und Jugendliche in Projekte und Veranstaltungen eingebunden werden. Auch eine Kooperation mit Schulen und der städtischen Jugendarbeit ist im Vertrag vorgesehen.

Das Café soll von der Abenteuerkiste wirtschaftlich betrieben werden, sprich: möglichst ohne Verlust. Hierzu dürfen die Räume auch für private Veranstaltungen vermietet werden. Bei der Nutzung der Räume hat die Jugendarbeit jedoch Vorrang. Die Stadt übernimmt 36 000 Euro der veranschlagten 40 000 Euro für die Jugendarbeit.

Im November 2018 soll Bilanz gezogen und über die weitere Zukunft des Kesselhauses beraten werden.

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