VHS-Vortrag
Warum eine Zeche Welterbe wird

Reckenfeld -

Die Zeche Zollverein ist Weltkulturerbe. Warum dieses Industriedenkmal eine so große Bedeutung hat, erläutert der Kunsthistoriker Dr. Jörg Niemer in einem VHS-Vortrag.

Freitag, 29.12.2017, 20:12 Uhr

Die Zeche Zollverein in Esssen.
Die Zeche Zollverein in Esssen. Foto: Bernd Thissen

„Welterbestätten in Deutschland“ ist ein Vortrag des Kunsthistoriker Dr. Jörg Niemer überschrieben, der am 10. Januar im Seminarraum 4 in der GBS, Friedrich-Ebert-Straße 3, stattfindet. Im Mittelpunkt des Vortrags: Die Zeche Zollverein .

In der Vorankündigung heißt es: „Aufgrund der Initiative des Kaufmanns Franz Haniel wurden 1847/48 die ersten Schächte zum neuen Bergwerk „Zollverein“ abgeteuft. Für die Standortwahl spielte auch die Nähe zur projektierten Köln-Mindener Eisenbahn eine Rolle. Bereits um 1900 arbeiteten mehr als 5000 Bergleute in der Anlage. Heute steht die zwischen 1929 und 1932 errichtete Schachtanlage XII synonym für die Zeche Zollverein mit ihrem einstmaligen, wenngleich um mehrere Schachtanlagen reduzierten, immer noch beeindruckenden Gebäudebestand, zu dem auch eine stillgelegte Kokerei zählt. Hier wurden Superlative der Bergbaugeschichte geschrieben: Die von den Architekten Fritz Schupp und Martin Kremmer geplante Schachtanlage XII war zu ihrer Entstehung die modernste ihrer Art und größte des Ruhrgebiets.“

1986 wurde die Zeche Zollverein unter Denkmalschutz gestellt, seit 2001 steht sie in der UNESCO-Welterbeliste. Heute dient das Gebäudeensemble u.a. dem Ruhrmuseum und dem Designzentrum NRW als Domizil, daneben haben weitere kulturelle Einrichtungen hier ihren Sitz. Jährlich besuchen etwa 1,5 Millionen Gäste die Anlage.

Der Kostenbeitrag für den Vortrag beläuft sich auf neun Euro. Anmeldeschluss ist der 3. Januar. Anmeldung und Infos:: VHS Emsdetten-Greven-Saerbeck, ✆ 0 25 72 / 9 60 37 -0 oder www.vhs-egs.de.

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