Firmenporträt kogotec
Es grünt so grün

Greven -

1988 machte sich Paul Hohelüchter selbstständig. Seit 2000 firmiert sein Unternehmen unter dem Namen Kogotec und vereint damit schon im Namen die drei Geschäftsbereiche: Kommune, Golfplatz und Technik.

Mittwoch, 17.01.2018, 13:01 Uhr

Kogotec ist ein echtes Familienunternehmen: Paul, Mark und Kai Hohelüchter (v.l.) .
Kogotec ist ein echtes Familienunternehmen: Paul, Mark und Kai Hohelüchter (v.l.) . Foto: wkt

.Das markante große grüne Gebäude mit dem gelben Schriftzug Kogotec an der Kreuzung Schiffahrter Damm/Hüttruper Straße kennen die meisten Grevener. Die Farbe des Gebäudes gibt einen ersten Hinweis, was hier der Schwerpunkt ist: der satte grüne Rasen.

Damit sind jedoch nicht nur Grünflächen im heimischen Garten gemeint, sondern auch kommunale Flächen und das „Green“ auf den Golfplätzen.

Bereits seit rund 30 Jahren steht Unternehmensgründer Paul Hohelüchter im Dienste des „Grüns“. Als gelernter Industriekaufmann mit umfassender Branchenerfahrung machte sich der gebürtige Grevener – sein Elternhaus war der Tennenhof – 1988 selbstständig. Erst in der heimischen Garage, dann auf dem Gelände des ehemaligen Garten-Centers Sohlmann an der Kreuzung Schiffahrter Damm/Grüner Weg.

Seit dem 1. Januar 2000 firmiert das Unternehmen unter Kogotec und vereint damit schon im Namen die drei Geschäftsbereiche: Kommune, Golfplatz und Technik.

Was beim Privatkunden der klassische Rasenmäher ist – vom handbetriebenen Modell über den Robotmäher bis hin zum Aufsitzmäher – findet sich auch bei der Kommune wieder: „Nur in größer“, erklärt Hohelüchter mit einem Augenzwinkern.

Auf dem Golfplatz kommt die Technik aus dem Hause Kogotec für Mäh- und Verbesserungsarbeiten zum Einsatz. Die komplette Technik für den Profibereich wird nicht nur verkauft, sondern Kommunen, Golfplatzbetreiber oder auch Garten- und Landschaftsbaubetriebe können die Geräte auch mieten.

Aus den ursprünglichen fünf Mitarbeitern sind mittlerweile rund 50 geworden. Und zum Standort Greven kamen zügig die Filialen Beckum (2001), Lengerich (2003), Rügen (2003) und Dorsten (2011) hinzu.

Der 63-jährigen Unternehmer wollte immer schon seine Visionen verwirklichen, „um die Geschäftsfelder optimal nach meinen Vorstellungen auf- und auszubauen“.

Dabei war die Expansion immer auch ein Ziel: „Das hat mich zwar auch manche schlaflose Nacht gekostet“, erinnert er sich zurück, aber nicht nur die Erweiterung des Standortes Beckum im Jahre 2010, sondern vor allem 2016 der Neubau in Greven sind eindrucksvolle Belege dieser erfolgreichen Strategie.

„Statt rund 2000 Quadratmetern im alten Gebäude haben wir jetzt 3800 Quadratmeter unter Dach“, erklärt sein Sohn Kai Hohelüchter nicht ohne Stolz.

Der 33-jährige Kfz-Mechaniker und Groß- und Außenhandelskaufmann führt mit seinem Vater das Unternehmen. Und Sohn Mark Hohelüchter leitet als gelernter Landmaschinen-Mechaniker das Ersatzteil-Lager. So ist Kogotec ein echtes Familienunternehmen.

Auch Kai Hohelüchter verfolgt wie sein Vater eigene Visionen für die Erweiterung des Portfolios. Als starken Trend aus dem Haushaltsbereich – Stichwort Saugroboter – sieht er auch im Gartenbereich den Einsatz von Robot-Technik. „Früher haben wir Produkte verkauft, heute sind wir Problem-Löser“, erklärt er und kann sich auch für den Privatkunden einen komfortablen Miet-Service für Robotmäher vorstellen.

Eine kontinuierliche Optimierung des Marken-Angebotes sehen die Hohelüchters als ihre Hauptaufgabe. So haben sie Stihl als neue Marke im Bereich Motorsägen, Rasenmäher, Robotmäher und Laubsauger integriert und feiern dies am Sonntag, 21. Januar, ab 10 Uhr.

Im Mittelpunkt des Marken-Spektrums steht aber immer noch John Deere, der Weltmarktführer. So fährt die dreijährige Tochter von Kai Hohelüchter natürlich auch kein herkömmliches rotes Bobbycar, sondern ein grünes mit gelbem Logo.

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