Akkordeon-Orchester
Zwei Gründe zum Feiern

Greven -

50 Jahre ist eine lange Zeit, für viele Menschen der größte Teil ihres Lebens. Auch für Lothar Tille. Der Grevener, der mittlerweile nicht mehr in der Stadt wohnt, blickte im vergangenen Monat auf 90 Jahre zurück – ein runder Geburtstag, der perfekt in den Geburtstag seines „Babys“ passt: das Akkordeonorchester.

Sonntag, 18.02.2018, 16:02 Uhr

Aktive und ehemalige Akkordeonisten feierten zusammen mit Lothar Tille Geburtstag und Jubiläum.
Aktive und ehemalige Akkordeonisten feierten zusammen mit Lothar Tille Geburtstag und Jubiläum. Foto: Luca Pals

1968 gründete Tille den Verein, 2018 feiert er nun Jubiläum – 50 Jahre. Da beides, Tilles Geburtstag und das runde Vereins-Jahr zusammen fallen, schreit es also nach einer Feier. Diese fand am vergangenen Samstag bei gutem Essen in der Gaststätte „Zum goldenen Stern“ statt.

Eingeladen zum „netten Zusammensein und Plaudern über alte Zeiten“ hatten Ulrich Goldschmidt und Anke Lindebaum. Letztere ist noch heute im Verein aktiv: „Seit 41 Jahren. Länger aktiv ist keiner.“

Und das Geburtstagskind? Tille lebt nicht mehr in Greven, war lange Jahre im Verein aktiv, nun nicht mehr. Er erinnert sich: „Damals gab es noch keine Musikschule. Wir haben das selber gemacht.“

Als die Mauer fiel, war für Tille Schluss – im Oktober 1989 trat er als Vorsitzender zurück, mit dem Mauerfall hat dies aber wenig zu tun.

Bereits in den 70er Jahren sei das Ensemble von der Musikschule übernommen worden, das ist bis heute noch so. Zusammen probt es, zwar kleiner, dafür aber immer noch mit viel Kraft, fleißig, präsentiert sein Können auf Konzerten in Greven und den Nachbarorten.

In näherer Zukunft will man mit einem Chor aus Münster zusammenarbeiten. Ein gemeinsamer Auftritt in der Grevener Christuskirche steht an, so Lindenbaum. Konzerte gab es früher schon, mit schwarz-weißen und den ersten farbigen Bildern blickten die aktiven und ehemaligen Akkordeonspieler auf die „gute alte Zeit“ zurück. Lindenbaum: „Es ist spannend zu sehen, wer alles so auf den Fotos ist und wie wir uns verändert haben.“

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