Walter Offers verstorben
Ein Seelsorger für alle

Greven -

Er war ein Seelsorger für alle. Jetzt ist Walter Offers, der 20 Jahre in der Josef-Gemeinde gewirkt hat, gestorben.

Freitag, 09.03.2018, 23:03 Uhr

Walter Offers war jahrelang Pastoralreferent in der St. Josef-Gemeinde in Greven.
Walter Offers war jahrelang Pastoralreferent in der St. Josef-Gemeinde in Greven. Foto: Privat

Fast 20 Jahre war Walter Offers in der Grevener St. Josef-Gemeinde beschäftigt. Der Pastoralreferent arbeitete mit Kindern, Jugendlichen und Familien, führte die Trauerbegleitung ein, ebenso ein Frühstück für Obdachlose, Kaffeetrinken für Alleinerziehende Eltern mit Kinderbetreuung, Ferienlager, eine Möbelkammer und eine Kleiderstube. Der „Seelsorger für alle“, wie er sich selbst nannte, ist am Montag verstorben.Offers wurde 1946 in Hoetmar geboren. Der vierfache Familienvater fand seinen Weg in den kirchlichen Dienst über Umwege. Mit 13 Jahren ging er bei der Bundesbahn in die Lehre. Die brach er ab und absolvierte stattdessen eine Bankausbildung, bevor er seinen Bundeswehrdienst leistete.

Anstatt danach wieder bei der Bank zu arbeiten, machte Offers ein Praktikum bei der Christlichen Arbeiterjugend (CAJ), wurde für zwei Jahre Jugendsekretär der CAJ im Kreis Dinslaken, arbeitete als Erzieher im St.-Josefs-Haus in Wettringen, wurde Leiter des Pfarrzentrums der dortigen Kirchengemeinde St. Petronilla und begann 1976 schließlich eine berufsbegleitende Ausbildung zum Pastoralassistenten in Ibbenbüren. 

1980 wurde er Pastoralreferent in Velen-Ramsdorf St. Walburga mit dem Auftrag der überpfarrlichen Mitarbeit im dortigen Pfarrverband. Ab 1984 war er in der Pfarrgemeinde Greven St. Joseph mit dem Auftrag zur Mitarbeit im Pfarrverband eingesetzt. Nach einem Praktikum im Maria Frieden-Krankenhaus in Telgte wurde er 2003 als Pastoralreferent im St.-Augustinus-Haus, Altenwohnheim und Pflegeheim in Nordwalde, eingesetzt. 

2009 schied Walter Offers dann endgültig aus dem Bistumsdienst aus und trat in den wohlverdienten Ruhestand.Herr Offers habe die Entwicklung einer noch jungen Berufsgruppe mitgetragen und mitgestaltet, heißt es im Nachruf der Kirchengemeinde St. Martinus. Er habe zu einer lebendiger Gemeinde beigetragen.

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