Sarah Bosse liest in der Stadtbibliothek
Ohren reiben und zuhören

Greven -

Sarah Bosse kann Kinder faszinieren. Sie schrieb so spannende Bücher wie „Fünf Freunde“ oder „Die Pfefferkörner“. Am Donnerstag war sie in der Grevener Stadtbibliothek.

Donnerstag, 15.03.2018, 23:03 Uhr

Sarah Bosse weiß, wie man Kinder animiert: Zwischendurch einfach mal eine kleine Bewegungsübung machen.
Sarah Bosse weiß, wie man Kinder animiert: Zwischendurch einfach mal eine kleine Bewegungsübung machen. Foto: Günter Benning

Sarah Bosse hat Ahnung von Kindern. „Jetzt zieht mal etwas an eurem Gesicht und reibt die Ohren“, ruft sie in der Stadtbibliothek. Zack, die Konzentration ist hergestellt und der ernste Teil der Veranstaltung mit Drittklässlern der Josef- und der Martin-Luther-Schule kann weitergehen.

Autorin Sarah Bosse in der Grevener Stadtbibliothek

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  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning
  • Sarah Bosse animiert die Grundschüler der Josef- und der Martin-Luther-Grundschule zum Mitmachen.

    Foto: Günter Benning

Tatort Stadtbibliothek, im Vortragsraum im Keller hat die Autorin, die aus Billerbeck kommt, einen Büchertisch aufgebaut, auf dem ihre Werke stehen. Allerdings, bei vielen steht gar nicht ihr wirklicher Name auf dem Buchrücken, sondern ein viel berühmterer. Zum Beispiel „Enid Blyton.“ Die Erfinderin der Fünf-Freund-Bücher hat zwar nur bis 1968 gelebt, aber ihre Endlosserie über die fünf Freunde, die immer wieder in neue Kriminalgeschichten verwickelt werden, geht weiter. Dank der „Ghostwriterin“ Sarah Bosse.

Gestern las sie aus dem Buch „Die Pfefferkörner und der Fluch des Schwarzen Königs“. Die Pfefferkörner ist eine deutsche Jugendserie, deren Protagonisten die Grundschüler gut kannten. „Ich interessiere mich für die Bösen“, gab einer zu. Auch hier hat Sarah Bosse das Buch zum aktuell in den Kinos laufenden Film geschrieben.

Mehr als hundert Bücher hat sie in 30 Jahren bereits geschrieben. Das hat in ihrer Familie Tradition. Ihre Mutter arbeitete in einer Buchhandlung. Ihr Vater ist der Kinderbuchautor Jo Pestum.

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