Ruth und Claus Dübjohann führen die Gärtnerei Dübjohann in der zweiten Generation
Hummeln im Gewächshaus

Greven -

Seit fast 60 Jahren gibt es die Gärtnerei Dübjohann in Aldrup. „Mein Vater Bernhard, der letztes Jahr leider verstorben ist, hat den Betrieb 1959 gegründet“, blickt Ruth Dübjohann auf die Firmenhistorie zurück.

Dienstag, 20.03.2018, 23:03 Uhr

Bald sind sie reif: Claus Dübjohann zeigt die noch grünen Tomaten im Gewächshaus an der Aldruper Mark.
Bald sind sie reif: Claus Dübjohann zeigt die noch grünen Tomaten im Gewächshaus an der Aldruper Mark. Foto: Pia Weinekötter

„Paprika ist erst grün und dann wird sie je nach Sorte gelb, orange oder rot“, erklärt Ruth Dübjohann und fügt hinzu, „das wissen viele Leute nicht.“ Doch es gibt nicht nur Paprika in allen Farben, sondern auch Auberginen, Cocktail- und Fleischtomaten, Babyleafsalate, Feldsalat, Schlangen-, Mini- oder auch Einlege-Gurken. Die Vielfalt in der Gemüseabteilung der Gärtnerei Dübjohann ist groß. Schließlich liegen die Wurzeln des Aldruper Unternehmens auch beim Gemüse.

„Mein Vater Bernhard, der letztes Jahr leider verstorben ist, hat den Betrieb 1959 gegründet“, blickt Ruth Dübjohann auf die fast 60-jährige Firmenhistorie zurück.

Gemüse stand anfangs im Mittelpunkt und wurde im ersten kleinen Gewächshaus gezogen. Schon damals gehörten die Dübjohanns zu den Marktbeschickern auf Münsters Domplatz. Das ist das Metier von Mutter Elisabeth Dübjohann, die mit ihren 77 Jahren als zweitälteste Marktverkäuferin noch aktiv ist und für ihre Kunden immer einen guten Tipp zur Zubereitung des Gemüses hat oder ein leckeres Rezept mitliefern kann.

Mittlerweile ist das aromatische Gemüse und die bunte Blumen-Vielfalt aus Aldrup nicht nur in Münster sondern auch auf dem Reckenfelder Wochenmarkt zu finden und natürlich auch von montags bis samstags in der Gärtnerei an der Aldruper Mark. Ruth Dübjohann ist der „grüne Daumen“ also quasi in die Wiege gelegt worden. Fundiertes Fachwissen und viel Erfahrung erwarb sie sich während ihrer Ausbildung zur Gärtnerin in Münster, ihrer anschließenden Lehre zur Floristin in Osnabrück, ihren Wander-Gesellenjahren und  zuletzt ihrer Meisterprüfung in Münster-Wolbeck.

Gemeinsam mit ihrem Ehemann Claus – ebenfalls ein erfahrener Gärtner – übernahm sie den Betrieb 2002 von ihren Eltern. Aus dem kleinen Gewächshaus wurden mittlerweile über 9000 Quadratmeter unter Glas und Folie für Gemüse wie auch Blumen. Bis zu elf Mitarbeiter unterstützen das Unternehmer-Paar mit dem grünen Daumen. „Unsere Blumen erhalten wir als Stecklinge, die wir dann von Hand umtopfen und ziehen“, erklärt die Gärtnermeisterin, die heute ihren 45. Geburtstag feiert.

Zu ihren Kunden für das Beet- und Balkonpflanzensortiment zählen neben einer Vielzahl von Privatleuten, die besonders die liebevoll gestalteten Geschenkkörbe schätzen, auch die Friedhofgärtner und Floristikbetriebe.

Beim Gemüse haben die Dübjohanns genau die Sorten gefunden, die ihren Kunden gut schmecken. Doch nicht nur der Geschmack ist den Kunden wichtig.

„Unsere Kunden bevorzugen zum einen regionale Ware mit kurzen Transportwegen, zum anderen frische Ware, die wir erst am Tag vor dem Verkauf ernten und natürlich lose Ware, nicht überflüssig verpackt ist“, erläutert Claus Dübjohann. Als Verpackung nutzen die Kunden auch oft selbst mitgebrachte Tüten. „Und einer unserer Stammkunden bringt immer seinen Kartoffelkorb mit, macht ihn voll mit Gemüse und sagt dann beim Wiegen, dass der Korb 500 Gramm wiegt, so dass wir das abrechnen können“, Ruth Dübjohann ist begeistert von so viel Engagement.

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