Hollywoodreifer Job
„Wahnsinnige Dimensionen“

Greven -

Viele Schüler wissen nach dem Schulabschluss nicht so recht wie sie ihre berufliche Zukunft gestalten wollen. Die Oberstufenschüler der Jahrgangsstufe Q1 des Grevener Gymnasium Augustinianum absolvierten im März die sogenannten Berufsorientierungswochen. Auch andere Grevener Schulen schickten ihre Schüler in die Berufswelt – teilweise, um nur einen Tag zu schnuppern. Wir haben vier von ihnen besucht.

Freitag, 23.03.2018, 22:03 Uhr

Moritz steht hier im hauseigenen Showroom, in dem die täuschend echten Schnee-, Eis- und Frostsorten von Snow Business vorgestellt werden.
Moritz steht hier im hauseigenen Showroom, in dem die täuschend echten Schnee-, Eis- und Frostsorten von Snow Business vorgestellt werden. Foto: Linus Janning

Mit großem Erfolg: Am vergangenen Donnerstag fuhr das achtköpfige Team, mit dem Praktikanten vom Augustinianum nach Berlin, um sich dort den Oscar für den Film „Blade Runner 2049“ abzuholen. Bei der Produktion war die Firma für die künstlichen Schnee-Special-Effects zuständig.

„Es ist schon Wahnsinn, was Snow Business für Dimensionen hat“, findet Moritz Gorr. Sky, BMW und McDonalds sind nur einige von vielen internationalen Großkonzernen, für die das Grevener Unternehmen schon spektakuläre Schneelandschaften entworfen hat.

Gorr selber hat sich für die Berufsorientierungsstelle bei Snow Business beworben, da er sich für die Themengebiete Eventmanagement und Filmproduktion interessiert. „Ich könnte mir schon vorstellen, die Richtung Eventmanagement in meinem Berufsleben einzuschlagen“, so der Oberstufenschüler, der bei seinem Praktikum die verschiedensten Berufsfelder kennenlernen durfte. Er bekam einen Einblick in die Bereiche Administration, Marketing und Social Media, sowie in die Eventplanung und Technik.

Bei meinem Besuch in der Firma war der junge Grevener gerade dabei, einen Lieferwagen mit Schneekanonen und Säcken voll mit Kunstschnee für den nächsten Außeneinsatz vollzupacken. Außerdem darf er an den verschiedensten neuen Projekten mitarbeiten und ist häufig in der Versandabteilung tätig. Aber auch alltäglich Aufgaben wie das Streichen eines Holzgerüstes für einen YouTube-Dreh gehören zu den Tätigkeiten eines Snow Business-Mitarbeiters.

Die vielen Aufgabenbereiche, die geregelten Arbeitszeiten und die häufigen Reisen, die mit der Arbeit bei der Snow Business GmbH verbunden sind, gefielen dem Schülerpraktikanten sehr gut.

Als besonders positiv vermerkte Moritz auch das sehr familiäre und nette Arbeitsklima in der Firma: „Hier fühlt man sich wohl und hat Lust zu arbeiten.“

Auch für Moritz Gorr stellt sich die Frage, was denn nun besser ist, die Schule oder das Praktikum, gar nicht mehr: „Dadurch, dass man seinen eigenen Interessen nachgehen kann, fühlt man sich einfach freier als in der Schule.“ Fest steht: Die Berufsorientierungswochen sind hilfreich für die weitere Planung nach dem Abitur und eine gute Abwechslung zum Schulalltag.

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Der Autor Linus Janning hat ein Praktikum in der Redaktion dieser Zeitung absolviert.

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