Münsterland Plus – eine Erfolgsgeschichte
Gartengestaltung mit Leidenschaft

Gimbte -

Im siebten Jahr, aber nicht im verflixte siebten Jahr. „Es läuft sehr gut“, bestätigt Jens Korber, der Inhaber von Münsterland Plus in Greven, der in diesen knapp sieben Jahren eine rasante Unternehmensgeschichte geschrieben hat.

Mittwoch, 25.04.2018, 06:04 Uhr

Das gute Klima im Betrieb sorgt dafür, dass Jens Korber, der Inhaber von Münsterland Plus, momentan noch genügend Mitarbeiter hat, mit denen er Projekte durchführen kann.
Das gute Klima im Betrieb sorgt dafür, dass Jens Korber, der Inhaber von Münsterland Plus, momentan noch genügend Mitarbeiter hat, mit denen er Projekte durchführen kann. Foto: Pia Weinekötter

Gestartet hat der Ingenieur für Garten- und Landschaftsbau als klassisches Ein-Mann-Unternehmen aus der heimischen Garage heraus.

Fachlich gut ausgebildet durch seine Lehre als Garten- und Landschaftsgärtner, anschließendem Fachabitur, Studium des Landschaftsbaus sowie ergänzend einiger Semester Landschaftsarchitektur an der Fachhochschule Osnabrück, dem Fertigungsnachweis für Straßenbau und einem Jahr Berufserfahrung bei einem Unternehmen in Everswinkel für den Bereich Privatkunden. „Dann habe ich mein Auto verkauft, um mir meinen ersten Pritschenwagen leisten zu können, und los ging es“, erinnert sich der heute 31-Jährige schmunzelnd an die Anfänge seines Unternehmens zurück.

Schnell kam eine Aushilfe hinzu, um die steigende Anzahl der Aufträge bewältigen zu können. Und heute, im siebten Jahr, sind es bereits 38 Mitarbeiter, davon vier Ingenieure und auch sechs Auszubildende. „Zum 1. August fängt unsere erste weibliche Auszubildende an“, freut sich Korber , der mittlerweile auch über seine Prüfung und Anerkennung als Sachverständiger verfügt.

Fundierte Fachkenntnis ist ihm in seinem jungen Team – Altersdurchschnitt unter 30 Jahren – ebenso wichtig wie ein gutes Arbeitsklima: „Schließlich verbringe ich oftmals mehr Zeit mit meinem Team als Zuhause“, bilanziert der Unternehmer das Arbeitsaufkommen besonders zu dieser Jahreszeit.

Alle Welt redet von Fachkräfte-Mangel, wie findet er seine Mitarbeiter? „So komisch es klingt, meine Mitarbeiter finden mich“, erklärt Korber, „so klingelte vor ein paar Wochen ein junger Mann bei uns an der Tür, um seine Bewerbung abzugeben. Er hatte seinen Abschluss als Jahrgangsbester bestanden und im Fernsehen und in der Berufsschule von unseren Azubis über unser Unternehmen gehört und wollte gerne Teil unseres Teams werden.“

Doch was ist Besondere an Jens Korbers Unternehmen im idyllischen Gimbte? „Das fängt schon beim Namen an“, lacht der gebürtige Grevener. ‚Münsterland‘ steht für die Region, in der man tätig ist. ‚Plus‘ steht für den Mehrwert, den man bieten will. Und ganz bewusst hat er sich für den Zusatz ‚Garten- und Landschafts-Gestaltung‘ und nicht GaLa-Bau entschieden.

Unter seinen Kunden sind viele Privatleute, die sich ihren Gartentraum verwirklichen wollen. „Hochwertige Ausführung, aber trotzdem für jeden Geldbeutel“, betont Korber, der dank eigener Maurer und Tischler sowie einem guten Netzwerk zu anderen Handwerkern auch alle Gewerke aus einer Hand für seine Kunden realisieren kann. Egal ob Neubauten oder Sanierung, auch in Privatgärten hält immer mehr Technik Einzug: Licht-, Sound- und Bewässerungssysteme, Barrierefreiheit, Rasenmähroboter und Smart Home sind hier die Stichworte für den pflegeleichten Garten. „In manchen Gärten verlegen wir mehr Kabel als Kantensteine“, erklärt der Gartenbau-Ingenieur. Korber arbeitet aber auch viel mit Investoren in großen Projekten wie dem Grevener Rathaus-Carré – „dort planten und erstellten wir den 1200 Quadratmeter großen Dachgarten über dem Rewe“ – oder auch dem York-Center in Münster zusammen, wo er mit seinem Team aktuell auf über 6000 Quadratmeter durch Dachbegrünung im innerstädtischen Bereich beispielsweise Platz für ein Fußballfeld, eine Kita, einen Spielplatz, Hecken, Zäune und Terrassen inklusive Feuerwehrzufahrt schafft.

Seine Motivation? „Ich liebe die Herausforderung, für jeden unserer Kunden seinen Gartentraum wahr werden zu lassen.“

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