Wechsel in die Schulaufsicht der Bezirksregierung
Ines Ackermann verlässt die AFR

Greven -

Die Anne-Frank-Realschule braucht eine neue Leitung: Ines Ackermann, seit gut fünf Jahren Schulleiterin der Realschule im Grevener Westen, wird die Schule verlassen, um im August eine Tätigkeit bei der Bezirksregierung zu beginnen. Die Konrektoren übernehmen kommissarisch.

Freitag, 22.06.2018, 16:15 Uhr

Ines Ackermann verlässt die Schule zum 31. Juli.
Ines Ackermann verlässt die Schule zum 31. Juli.

Ines Ackermann , Leiterin der Anne-Frank-Realschule, wird die Schule zum Ende des Schuljahres verlassen. Sie bestätigte damit auf Anfrage entsprechende Informationen unserer Zeitung.

„Vor einiger Zeit bin ich gefragt worden, ob ich mich der Herausforderung stellen möchte, für die Schulaufsicht zu arbeiten. Die Schulgemeinde der AFR, die Grevenerinnen und Grevener wissen, dass ich mich jeder Herausforderung stelle, wenn es denn um eine gute Sache geht. So bin ich in das Bewerbungsverfahren gegangen, das nunmehr abgeschlossen ist. Ich werde ab August zur Schulaufsicht für Realschulen bei der Bezirksregierung Münster wechseln“, sagt Ines Ackermann.

Der Schulpflegschaftsvorsitzende Dr. Karl-Heinz Tölle hatte für Donnerstag dieser Woche eine Sitzung einberufen, in der die Schulleiterin ihren anstehenden Wechsel nun auch offiziell verkündete. „Wir Eltern haben uns bei Frau Ackermann dafür bedankt, dass sie die Schule durch die schwierige Zeit gelenkt hat und diese somit nun in ruhigem Fahrwasser in einem exzellenten Zustand übergibt, wie die jüngste Qualitätsanalyse sehr deutlich gezeigt hat“, sagt Tölle.

Die Leitung der AFR werden bis zur Wiederbesetzung der Stelle die beiden Konrektoren Rainer Sandkötter und Andreas Sornig übernehmen.

Ackermann sieht dem Wechsel mit einem lachenden und einem weinenden Auge entgegen. „Neben der Traurigkeit, die der Abschied von der AFR mit sich bringt, freue ich mich auch auf das neue Team, das mich dort erwartet.“ In der Bezirksregierung sei ihre Aufgabe noch nicht exakt umrissen. „Meine Aufgabenbereiche und Zuständigkeiten werden wir gemeinsam festlegen. Mein Wirkungskreis wird sich dann selbstverständlich erweitern.“

Was bleibt, sei eine tiefe Verbundenheit mit der AFR. „Ich schaue mit Dankbarkeit auf meine über fünfjährige Amtszeit als Schulleiterin der AFR zurück, die sich stets werte- und leistungsorientiert sowie mit einem beeindruckenden Wir-Gefühl präsentiert. Die AFR ist eine ganz besondere Schule, auf die Greven stolz sein kann“, lobt die scheidende Schulleiterin den Teamgeist der einzig verbliebenen Realschule in Greven.

„Da ich mit Leib und Seele auch Lehrerin bin, werden mir meine Schülerinnen und Schüler sehr fehlen. Die kommenden Monate werde ich also aktiv nutzen, um herauszufinden, ob das neue Tätigkeitsfeld tatsächlich zu mir passt. Es gibt so viele schöne, humorige und bewegende Alltagsmomente, die man nur mit Kindern und Jugendlichen in Schule erleben kann“, resümiert Ines Ackermann.

Die Stadt als Träger der AFR mag sich nicht darauf festlegen, wie lange die Vakanz andauert. Zunächst sei die Bezirksregierung gefordert, Besetzungsvorschläge zu machen, heißt es aus der Pressestelle. Die Stadt komme erst im Laufe des Bewerbungsverfahren ins Spiel. Üblicherweise dauert ein Verfahren mehrere Monate.

So war es auch damals, als Ines Ackermann die Leitung der Realschule im Grevener Westen Anfang 2013 angetreten hatte – seinerzeit in der Nachfolge von Theo Tillmann, der die AFR zuvor 20 Jahre geleitet hatte.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/5841614?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Nachrichten-Ticker