Wallfahrt
Zu Fuß und mit dem Rad zum Gnadenbild

Greven -

Am kommenden Sonntag findet die traditionelle Wallfahrt der Grevener zum Gnadenbild der schmerzhaften Muttergottes, einer um 1370 aus Holz geschnitzten Darstellung, in Telgte statt.

Dienstag, 03.07.2018, 16:17 Uhr

Seit 363 Jahren pilgern die Grevener nach Telgte. Hier ein Bild aus dem Jahr 1955.
Seit 363 Jahren pilgern die Grevener nach Telgte. Hier ein Bild aus dem Jahr 1955. Foto: lr

Das diesjährige Motto war auch das Motto des Kirchentages in Münster: „Suche Frieden“. Die Fußpilger starten um 4 Uhr an der Martinus-Kirche, gegen 4.30 Uhr wird eine Einstimmung an der Mariensäule an der Schützenstraße sein. Wie immer in den letzten Jahren wird Pfarrer Klaus Lunemann die Fußpilger begleiten.

Pfarrer Clemens Döpker wird die Fahrradpilger begleiten, die sich um 6 Uhr an der Mariensäule zu einer kurzen Einstimmung treffen. Die Radwallfahrer aus Schmedehausen treffen sich ebenfalls um 6 Uhr an der Kirche Hl. Schutzengel. Geplant ist dann die gemeinsame Ankunft der Gruppen gegen 8 Uhr in Telgte. Dort ist zunächst eine kleine Kaffeepause vorgesehen, bevor dann um 8.45 Uhr die Messe in der Clemenskirche beginnt.

Nach der Messe gibt es wieder die Gelegenheit zu einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrzentrum gegenüber der Clemenskirche. Hier können sich alle noch mal in gemütlicher Runde zusammenfinden und sich stärken. Die „Essensmarken“ für zwei halbe Brötchen mit heißem oder kaltem Getränk sind zum Preis von zwei Euro noch vor Sonntag in den jeweiligen Pfarrhäusern zu erwerben, damit das Frühstück entsprechend der Anmeldungen organisiert werden kann.

Der Kreuzweg, zu dem alle Wallfahrer eingeladen sind, beginnt nach dem Frühstück gegen 11 Uhr in gewohnter Weise.

Gegen 12 Uhr wird die Wallfahrt dann mit einem Gebet und dem Schlusssegen in der gerade renovierten Gnadenkapelle beendet, bevor man dann individuell den Heimweg antritt.

Die kirchlich verbundenen Vereine und Organisationen werden gebeten mit einer Fahnen- oder Bannerabordnung der Wallfahrt und besonders der Wallfahrtsmesse einen festlichen Rahmen zu geben.

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