Kindergärten Kinderland
Expertenteam unterstützt Erzieherinnen

Greven -

Der Lernen-fördern-Kreisverband Steinfurt mit seinem Tochterunternehmen der gemeinnützigen Kinderland GmbH stellt den vier Grevener Kinderland-Kindergärten ein Expertenteam zur Seite.

Freitag, 20.07.2018, 06:26 Uhr

Drei Kinderland-Expertinnen (von links): Zeyneb Karakas, Susanne Friedrich und Nadine Gude.
Drei Kinderland-Expertinnen (von links): Zeyneb Karakas, Susanne Friedrich und Nadine Gude. Foto: Privat

Zeyneb Karakas, Nadine Gude und Susanne Friedrich, drei Frauen – drei Passionen. Alle drei haben eines gemeinsam: Es geht ausschließlich ums Kind, um den Blick „ein wenig von außen“ geballt mit entsprechender Fachkompetenz.

Die Idee dahinter beschreibt Heike Peter-Postler, sie ist Verbundleiterin für die vier Kinderland-Einrichtungen in Greven in der 86 Mitarbeitende 373 Grevener Jungen und Mädchen im Altern von Null Jahren bis zur Einschulung bilden, erziehen und betreuen. „Die Arbeit im Kindergarten wird immer umfangreicher und anspruchsvoller. Wir stellen unseren Fachkräften, den Erzieherinnen vor Ort, Spezialisten zur Seite. Das entlastet ungemein.“

Spezialistin Nummer eins ist die 22-jährige Zeyneb Karakas, die sich nach dem Studium „Bildung und Erziehung in der Kindheit“ jetzt staatlich anerkannte Kindheitspädagogin nennen darf. Sie ist die Fachfrau für sprachliche Entwicklung. Bereits zehnjährige Erfahrung im Bereich Frühförderung, dieses Pfund an Kompetenz bringt Diplom-Pädagogin Susanne Friedrich mit, wenn es um „altersentsprechende Entwicklung“ geht. Für den pädagogischen Bereich, konkret der Reggio-Pädagogik, an der das kinderlandweite pädagogische Konzept angelehnt ist, ist Nadine Gude der Profi.

„Gemeinschaftlich“, das ist das nächste Schlagwort, das fällt. Immer werden Vorgehensweisen gemeinsam mit den Eltern und den Erzieherinnen vor Ort besprochen. Alle drei Expertinnen sind in den vier Grevener Kinderland-Einrichtungen – Teichstraße, Overmannstraße, Wilhelm-Busch-Straße und Eschstraße – tätig, entweder zu einem konkreten Termin mit Erziehern und/oder Eltern, aber auch begleitend in den Gruppen und den Teamsitzungen der jeweiligen Einrichtung.

Und immer geht es um das Kind: „Eine Erzieherin hatte bei einem Kind einfach ein ‚komisches Bauchgefühl‘ und hat mich um meine Einschätzung gebeten“, so Friedrich. Das geht dann in der Regel ganz schnell. Kurze Wege und ein vertrautes Miteinander ermöglichen dieses. Vor Ort wird, gemeinsam mit der Bezugserzieherin beobachtet, analysiert und über mögliche Schritte nachgedacht und diskutiert. Das Gespräch mit den Eltern wir dann selbstverständlich auch gemeinschaftlich gesucht. „Verantwortung wird bei uns auf mehrere Köpfe verteilt, das ist eine große Unterstützung für unsere pädagogischen Fachkräfte“, so Peter-Postler. Auch können Kinderland-Eltern den direkten Kontakt zu den Fachfrauen suchen. „Niederschwellig und kurzfristig“, so sieht es das Konzept vor.

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