Grevens Aula-Konzerte – jetzt zum 50. Mal
Einklang eröffnet Veranstaltungsreihe

Greven -

1968 präsentierten Klaus Spruch und Stadtdirektor Dr. Bernhard Schneider die erste Aula-Konzert-Saison in Greven. Gefeiert wird das, so Organisator Dr. Stefan Erdmann, mit einem festlichen Auftakt-Konzert

Montag, 23.07.2018, 18:08 Uhr

Das Einklang-Philharmonie-Orchester mit Leiter Joachim Harder.
Das Einklang-Philharmonie-Orchester mit Leiter Joachim Harder. Foto: Michael Schardt

50-jähriges Jubiläum: 1968 präsentierten Klaus Spruch und Stadtdirektor Dr. Bernhard Schneider die erste Aula-Konzert-Saison in Greven. Gefeiert wird das, so Organisator Dr. Stefan Erdmann, mit einem festlichen Auftakt-Konzert: „Mit Chor und Solisten und Orchester, mit Beethovens Neunter und dem Ersten Tag aus Haydns Oratorium ‚Die Schöpfung‘.“ Das ist der Beginn einer Reihe von fünf hochkarätig besetzten Konzerten.

►  Haydn 1. Schöpfungstag Beethoven, 9. Sinfonie, Einklang Philharmonie Münster, Leitung Joachim Harder. Sonntag, 30. September, 18 Uhr, Ballenlager.

Mitwirkende: Sopran Sophie-Magdalena Reuter, Alt Tina Drole, Tenor Michael Mogl, Bass Zak Njoroge Kariithi, dem Kammerchor attacca Münster, Leitung Daniel Lembeck, dem Kammerchor St. Lamberti Münster, Leitung Alexander Töpper.

Die Schöpfung der Welt aus dem Chaos steht am Anfang des Programms. Beethovens neunte Sinfonie beschließt es mit ihrer hochaktuellen humanistischen Mahnung, in brüderlicher Solidarität aller Menschen diese wunderbare Schöpfung zu bewahren. Die Ode an die Freude ist seit 1972 auch Hymne Europas.

►  Kammermusik von Brahms, Beethoven mit Fazil Say Prof. Koh Gabriel Kameda, Elisabeth Fürniss, Thorsten Schmid-Kapfenburg, Sonntag, 4. November, 20 Uhr, Ballenlager.

Koh Gabriel Kameda begann, im Alter von fünf Jahren Geige zu spielen, studierte in Karlsruhe und New York bei Pinchas Zukerman. Er war Hauptdarsteller im japanischen Fernsehen und spielte fünf Mal in Folge in der Santory Hall in Tokyo vor ausverkauftem Haus.

Elisabeth Fürniss wurde in Düsseldorf geboren als Tochter amerikanisch-jüdischer Eltern. Studierte in Los Angeles bei dem Casals-Schüler Gabor Rejto mit der Auszeichnung „Summa cum Laude“, spielte im Royal Philharmonic Orchestra London und lebt seit 1990 in Münster. Thorsten Schmid-Kapfenburg wuchs in Hamburg auf, studierte dort Dirigieren und Komposition bei Detlev Glanert. Er ist seit 2004 als 2. Kapellmeister am Theater Münster.

►  Dvořák – Requiem b-Moll, Canticum Novum, Kammerchor Herz-Jesu-Kirche und Nordwestdeutsche Philharmonie, unter Leitung von Michael Schmutte, Sonntag, 18. November, 17 Uhr, St. Martinus Kirche.

Michael Schmutte studierte Kirchenmusik in Graz, Bremen und Wien, Chorleitungs-Studien folgten bei Eric Ericson, Frieder Bernius, Johannes Prinz, Gerd Frischmuth und Vladimir Tschernenko.

Der Kammerchor canticum novum hat die geistliche A-cappella-Chormusik von der Renaissance bis zur Gegenwart zum Schwerpunkt. Etliche Male war Michael Schmutte mit seinen Chören in Greven, zuletzt 2016 mit der H-moll-Messe Bachs.

►  Neujahrskonzert mit der Französischen Kammerphilharmonie, Leitung Philip van Buren, „Vom Eiffelturm zum Moulin Rouge“, Sonntag, 13. Januar 2019, 20 Uhr, Ballenlager.

Dirigent Philip van Buren, Sopran Isabelle Razawi, Bariton Tobias Scharfenberger präsentieren Orchesterwerke und Gesangsstücke aus Oper und Operette von Jacques Offenbach, Charles Gounod, Georges Bizet, Massenet und anderen, dazu natürlich Strauss-Walzer und Polkas.

► Classic meets Jazz and Popular Music mit dem Vision String Quartet, Samstag , 23. März, 20 Uhr, Ballenlager.

Für seine Konzerte hat sich das Vision String Quartet ein eigenes Konzept überlegt: Nach einer ersten, „konventionell“ programmierten Hälfte mit Klassikern aus dem Streichquartett-Repertoire gibt es einen zweiten Teil mit Jazz- und Popmusik samt Licht- und Tontechnik, „Ein Streichquartett von Schostakowitsch und nach der Pause Pop nach Ansage“?

Das klingt schräg. Und das ist gut so: Wer Schostakowitsch mit Chart-Hits in einem Konzert verbindet, muss Visionen haben. Doch es kommt noch wilder: Notenpulte? Fehlanzeige. Vision String hat die Musik intravenös aufgenommen und spielt sie frei. Stühle? Überflüssig. Musik wird mit dem Körper erzeugt, und der muss sich bewegen.

So vergisst man schnell, dass die „visions“ ein mehr als ernst zu nehmendes Streichquartett mit hohen Auszeichnungen sind. Die vier jungen Musiker sind buchstäblich „new talents“.

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