Raiffeisen stellt die Weichen neu
6,5 Millionen für Raiffeisen-Neubau

Greven -

Kräftig an die Schüppe: Hier sieht man den symbolischen ersten Spatenstich für den neuen Raiffeisenmarkt. 6,5 Millionen werden verbaut.

Samstag, 11.08.2018, 10:10 Uhr

Sie ließen die Erde beim symbolischen ersten Spatenstich fliegen (v.l.): Architekt Heribert Sickmann, Aloys Wilpsbäumer (TBG), Raiffeisen-Geschäftsführer Reinhard Pröbsting, Aufsichtsratsvorsitzenden Burkhard Schulze Pellengahr, Vorstandsvorsitzender Reinhard Möllers und Bauunternehmer Hubert Sickmann.
Sie ließen die Erde beim symbolischen ersten Spatenstich fliegen (v.l.): Architekt Heribert Sickmann, Aloys Wilpsbäumer (TBG), Raiffeisen-Geschäftsführer Reinhard Pröbsting, Aufsichtsratsvorsitzenden Burkhard Schulze Pellengahr, Vorstandsvorsitzender Reinhard Möllers und Bauunternehmer Hubert Sickmann. Foto: Günter Benning

Die Bagger haben schon angefangen. Ein langer Graben zieht sich auf dem Gelände des ehemaligen Edeka-Lagers an der Straße Up Nien Esch entlang. Darüber werden in Kürze drei 25 Meter hohe Getreidesilos gebaut. „Von unten kann man sie dann warten“, sagt Architekt Heribert Sickmann aus Hoetmar vor dem offiziellen Spatenstich für den neuen Raiffeisen-Komplex am Donnerstagabend.

6,5 Millionen Euro für Getreidelager und einen modernen Agrarmarkt investiert die Raiffeisen-Genosschaft an dieser zentralen Stelle. Aufsichtsratsvorsitzender Burkhard Schulze Pellengahr aus Greven blickt sich um: „Gegenüber ist der Aldi, da kommen die Leute.“

Am Donnerstagabend waren Vertreter von Vorstand und Aufsichtsrat zur Baustelle gekommen, um mit Geschäftsführer Reinhard Pröbsting, Architekt und Bauunternehmer, die roten Spaten zu schwingen.

Um den Standort war im Vorfeld kontrovers gestritten worden. Etliche Landwirte hätten sich auch eine neue Zentrale am Kanal in Bockholt vorstellen können. Dort gibt es derzeit eine Lagerhalle der Raiffeisen.

„Vom Logistischen her ist diese Lage ideal“, sagte am Donnerstag Geschäftsführer Pröbsting.

Nahe an der Saerbecker Straße, Blick zu Umgehung – das ist allemal besser und auch mit großen Fahrzeugen einfacher zu erreichen als die heutigen beiden Standorte an der Nordwalder Straße.

Die stehen jetzt langfristig zum Verkauf, 17 000 Quadratmeter sind es insgesamt. Die Raiffeisen will beide Grundstücke verkaufen und könnte sich dort Wohnbebauung vorstellen.

Ursprünglich hatte die Genossenschaft geplant, an der Nordwalder Straße zu erweitern. Die Pläne mit ihren 25 Meter hohen Silos waren allerdings im Planungsausschuss auf keine Gegenliebe gestoßen.

In der Stadtverwaltung hat man sich bereits mit der Neugestaltung des gesamten Bereichs zwischen Bahn und Ems befasst. Dort ist insgesamt Erneuerungspotenzial. Ein förmliches Bebauungsplanverfahren ist allerdings noch nicht in die Wege geleitet.

Zeit ist sowieso. Denn erst einmal muss der Raiffeisen-Komplex stehen. Architekt Heribert Sickmann hat ein straffes Zeitprogramm vor der Brust: „Wir rechnen mit einem Jahr Bauzeit.“

Sickmann lobt übrigens die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung über den grünen Klee: „Ganz klasse.“ Man habe den Bauantrag eingereicht, es gab keine Nachfragen – nur die Genehmigung. „Das kann in anderen Gemeinden ganz anders sein“, sagt er.

Neben der Raiffeisen gehört eine Hälfte des ehemaligen Edeka-Geländes der Stadt. Die Technischen Betriebe Greven wollen dort einen Wertstoffhof errichten. Der Bauantrag ist bereits gestellt.

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