Greven
Bürgermeister: Audi als Dienstwagen

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Bürgermeister Peter Vennemeyer hat einen neuen Dienstwagen: einen Audi A4. Den darf er jetzt auch privat innerhalb der Stadtgrenzen nutzen.

Samstag, 15.09.2018, 22:00 Uhr
Veröffentlicht: Samstag, 15.09.2018, 19:32 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Samstag, 15.09.2018, 22:00 Uhr
 
  Foto: Audi

Nach der Mittagspause fuhr er – aus der Redaktion im ersten Stock gut zu sehen – mit dem Rad zurück zur Arbeit. Wie üblich. Doch für manche Fahrten braucht der Bürgermeister eben auch ein Auto. Über eben jenes wurde dann abends in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses gesprochen.

Ganz nebenbei: Er hat ein neues, denn der Leasingvertrag des bisherigen Dienstwagens lief aus. Die Wahl fiel auf einen Audi A4 (Benziner). Vorher fuhr er einen Diesel, der, das räumte er ein, verbrauchsärmer war. Doch der Diesel-Skandal und seine möglichen Auswirkungen (Fahrverbote) sind auch für einen Bürgermeister Grund genug, zu einem Benziner zu greifen.

Was der Ausschuss damit zu tun hat? Er musste darüber entscheiden, in welchem Rahmen Vennemeyer den Wagen nutzen darf. Künftig, das beschlossen die Kommunalpolitiker einstimmig, darf Vennemeyer den Wagen unentgeltlich auch für private Fahrten innerhalb von Greven verwenden. So ist es in den „Richtlinien über die Haltung und Benutzung von Dienstkraftfahrzeugen im Land Nordrhein Westfalen“ vorgesehen. Auch außerhalb von Greven darf er den Wagen privat nutzen, muss dann aber die üblichen 30 Cent pro Kilometer erstatten.

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