Politik
Drei Fragen an Michel Dury

Michel Dury ist Vorsitzender des Partnerschaftskomitees in Montargis. Als Journalist war er 1968 bei der Gründung der Partnerschaft aktiv.

Sonntag, 16.09.2018, 23:00 Uhr
Veröffentlicht: Sonntag, 16.09.2018, 22:35 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Sonntag, 16.09.2018, 23:00 Uhr
Michel Dury
Michel Dury Foto: Günter Benning

Sie haben über die Gründung der Partnerschaft geschrieben. Wo sehen Sie den Unterschied zwischen damals und heute?

Dury: Die Beziehungen sind brüderlicher, die Freundschaften sind enger. Am wichtigsten natürlich: 1968 haben sich viele Bürger an den Krieg erinnert. Die Beziehungen waren angespannt. Aber heute treffen wir Brüder und Schwestern in Greven, eine große Familie.

Früher war es für Jugendliche interessant, ein europäisches Land zu besuchen. Heute wollen sie weiter reisen. Ist das ein Hindernis für die Städtepartnerschaft?

Dury: Das stimmt. Es gibt weniger Schüler, die Deutsch lernen wollen. Südamerika ist in. Aber unser Partnerschaftskomitee unterstützt die Jugendliche, auch um Kontakte mit Familien zu knüpfen.

Hat die Partnerschaft eine Zukunft?

Dury: Ja, ich bedauere nur, dass ich beim 100-Jährigen nicht dabei sein werde. Aber mein Sohn, der ist 30 Jahre, der kann daran teilnehmen.

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