Begegnungszentrum für die Reckenfelder Ortsmitte
„Sind uns mit dem Re-Bü-Ve einig“

Reckenfeld -

Bürgerhaus, Begegnungszentrum, soziokultureller Treffpunkt? „Vielleicht sollten wir noch mal einen Wettbewerb ausschreiben, um zu klären, wie es denn heißt“, sagte Bürgermeister Peter Vennemeyer in der Bezirksausschusssitzung in Reckenfeld zu Plänen, in der Ortsmitte auch einen Treffpunkt mit noch nicht festgelegtem Namen zu errichten.

Montag, 08.10.2018, 16:38 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 08.10.2018, 16:38 Uhr
Ob das Begegnungszentrum in einen Teil der früheren Schule oder in einen Neubau einziehen wird, ist noch offen. Dies hängt auch vom städtebaulichen Wettbewerb ab.
Ob das Begegnungszentrum in einen Teil der früheren Schule oder in einen Neubau einziehen wird, ist noch offen. Dies hängt auch vom städtebaulichen Wettbewerb ab. Foto: Oliver Hengst

Anlass ist die Überplanung der Sportplätze in der Ortsmitte und der städtebauliche Wettbewerb, der klären soll, wie die Fläche genutzt werden soll.

Die große Bandbreite hinsichtlich des Namens zeigt aber auch: Es gibt durchaus unterschiedliche Vorstelleungen davon, wie das Gebäude genutzt werden soll. Der Bürgermeister berichtete von Gesprächen mit dem Reckenfelder Bürgerverein (Re-Bü-Ve), der bereit sei, die Nutzungen und Vereinsaktivitäten (RBO, ReKaGe, VHS und Co.) innerhalb des Gebäudes zu koordinieren, ohne selbst Träger des Hauses zu sein. „Die Stadt stellt das Gebäude, übernimmt Strom, Gas, Wasser. Und der Re-Bü-Ve zieht quasi als Mieter ohne Miete ein“, skizzierte Vennemeyer seine Vorstellung. „Wir sind uns mit dem Re-Bü-Ve einig.“ Angedacht seien rund 500 Quadratmeter Nutzfläche. Ob dafür ein Teil der früheren Schule oder ein Neubau (laut Vennemeyer die teuerere Lösung) genutzt wird, ist noch offen.

Genau wie die Frage, ob auch die Reckenfelder Jugendarbeit dort unterkommt. Die platzt zwar am jetzigen Standort aus allen Nähten, sehe aber einen gemeinsamen Standort „äußerst kritisch“, gab Vennemeyer entsprechende Gespräche wieder.

„Ein Jugendzentrum und ein Begegnungszentrum sind zwei ganz verschiedene Themen“, betonte Bernhard Sebastian (Grüne). Nicht für Ernst Reiling (Reckenfeld direkt). Er favorisiert ein „soziokulturelles Zentrum“, in dem Platz für die Jugend, aber eben auch für viele weitere Nutzer sei. So oder so: Dass die Verwaltung nun eine Begegnungszentrum plane, wertet er als „Kehrtwende, die aber wohl nicht ausreichen wird. Ziel ist ein Jugendzentrum in Trägerschaft der Stadt.“

Wie es in der Ortsmitte weiter geht, wird im Bezirksausschuss Ende November festgelegt. Der städtebauliche Wettbewerb soll sich unmittelbar anschließen. Mitte oder Ende Mai könnte dann ein Preisgericht eine Entscheidung fällen.

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