Unter dem Strich steigen Gebühren um 2,3 Prozent
Die Restabfall-Tonne wird 4,5 Prozent teuer

Greven -

Manche bleiben konstant, manche steigen – unter dem Strich muss der Musterhaushalt (Einfamilienhaus, vier Personen) in Greven im kommenden Jahr 2,3 Prozent mehr für Gebühren berappen. Statt bislang 832 Euro muss dieser Musterhaushalt künftig 841 Euro einkalkulieren. Im Einzelfall können diese Summen natürlich deutlich abweichen.

Freitag, 09.11.2018, 06:50 Uhr
Veröffentlicht: Freitag, 09.11.2018, 06:43 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 09.11.2018, 06:50 Uhr

Restabfall wird 2019 im Durchschnitt um 4,5 Prozent teurer. Die Gebühren für den Bioabfall steigen um 0,25 Prozent. Für Straßenreinigung müssen die Bürger durchschnittlich 1,8 Prozent mehr bezahlen. Die Gebühren für den Winterdienst bleiben unverändert, gleiches gilt für Niederschlagswasser. Die Schmutzwasserentsorgung wird hingegen um 2,4 Prozent teuerer. Für Aloys Wilpsbäumer, Chef der Technischen Betriebe, eine auch langfristig gesehen „moderate“ Erhöhung, die im Rahmen der Inflationsrate liege, wie er im Betriebsausschuss betonte. Johannes Wilp (CDU) rechnete vor, dass die Gebühren in den vergangenen sechs Jahren um bis zu 15 Prozent gestiegen seien, die Lohnentwicklung aber nicht mitgehalten habe, die Haushalte also auch inflationsbereinigt mehr zahlen müssten. Zudem sei Müllentsorgung in Greven vergleichsweise teuer. Emsdetten liege preislich deutlich niedriger. Dafür, so entgegnete Wilpsbäumer, erhalte der Bürger dort aber auch weniger Leistungen.

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