Karnevalsauftakt im 66. KG-Emspünten-Jahr
Von wegen November-Blues

Greven -

Die fünfte Jahreszeit hat begonnen, die Narren haben nicht zuletzt dem berüchtigten November-Blues den Kampf angesagt, Jubel, Trubel und Heiterkeit sollen die dunkle Jahreszeit erhellen.

Montag, 12.11.2018, 18:01 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.11.2018, 07:10 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 18:01 Uhr
Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben (rechts) empfing bestens gelaunt Prinz Johannes I. (König), Pünte Annika Reismann und die weitere Gefolgschaft im Rathaus.
Die stellvertretende Bürgermeisterin Christa Waschkowitz-Biggeleben (rechts) empfing bestens gelaunt Prinz Johannes I. (König), Pünte Annika Reismann und die weitere Gefolgschaft im Rathaus. Foto: Jens Keblat

Der Chef nicht da, die Chefin Feuer und Flamme für die Narretei, der Anker gesetzt: Das Rathaus ist noch lange nicht in Narrenhand, doch die fröhlich-bunten Aktivisten aus der ganzen Stadt haben am Sonntagmittag pünktlich, eine Stunde nach 11.11 Uhr, ein für die Emsstadt bewährtes und eindeutiges Zeichen gesetzt: Der Anker ist gesetzt, er hängt wieder an einem Geländer inmitten des Verwaltungsgebäudes im Herzen der Stadt.

Damit ist allen klar: Die fünfte Jahreszeit hat begonnen, die Narren haben nicht zuletzt dem berüchtigten November-Blues den Kampf angesagt, Jubel, Trubel und Heiterkeit sollen die dunkle Jahreszeit erhellen.

Doch von Anfang an: Gegen kurz vor zwölf am Sonntagmittag hat sich der große Narrentross von seiner Residenz bei Öppe auf den Weg gen Rathaus gemacht. Dafür haben sie in diesem Jahr den kurzen Dienstweg gewählt, haben die Strecke über die kleine Passage abgekürzt. Gleich auf den ersten Metern wirkt alles wieder so vertraut, so närrisch, die Kostüme und Uniformen frisch gewaschen, die Pause seit Aschermittwoch, sie wirkte nie länger.

Doch dann geht alles ganz schnell: Nur wenige Augenblicke vergehen, ehe das sonst so grau anmutende Rathaus bunt gefüllt ist. Ruckzuck haben alle wieder ihren Platz gefunden und Emspünten-Präsident Udo Laufmöller entert das Mikrophon, lässt noch schnell den Start im Goldenen Stern Revue passieren: „Es war ein Riesending, Öppe war mal morgens um 11 Uhr rappelvoll – mit uns.“

Doch dann wird es ernst – vor allem für Laufmöller. Der KG-Präsident muss die Lesebrille bemühen, um seinen Text ablesen zu können. „Das nützt nichts, Jungs. Wenn ihr mal in mein Alter kommt, braucht ihr eine Brille“, sagt der Chef der Narretei. Was zu diesem Zeitpunkt noch niemand im Rathaus ahnt: Bei diesem Karnevalsauftakt wird sich fortan alles ums Alter drehen.

Doch es geht nicht etwa um das Alter des Präsidenten, als dieser von der 66 zu sprechen beginnt, sondern um die KG Emspünte: „Die KG hat ein Jubiläumsjahr! Es kommt ein mega-spannendes Jahr auf Euch zu. Nehmt euch Zeit für die KG und natürlich auch für alle weiteren Karnevalsgesellschaften. Es wird euch sehr viel Freude bereiten“, verspricht Laufmöller schon jetzt eine mindestens atemberaubende Session im Schnapszahlen-Jubiläumsjahr der KG Emspünte. Da ließ sich auch Christa Waschkowitz-Biggeleben als stellvertretende Bürgermeisterin nicht lange bitten. Begeistert vom Karneval konnte sie es kaum erwarten, den Anker gesetzt zu sehen. „Her mit dem Anker. Zum 66. Mal wird er gesetzt, und das ist einfach wunderbar. Er hat also schon einige Jahre auf dem Buckel, aber ich denke er wird auch noch weitere 66 Jahre machen. Man sagt, mit 66 Jahren fängt das Leben an. Und heute fängt der Karneval an.“

Prinz Johannes I. (König), kein Seefahrer, aber Angler, setzte den Anker gemeinsam mit seiner Pünte Annika Reismann und ließ die Menge toben. Im Handumdrehen war der Knoten im Seil, der Anker fest und die Menge bereit zum Ausmarsch gen Niederort. Ein starkes Bild zum Auftakt. Helau!

Karnevalsauftakt im Grevener Rathaus

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