Herbstübung des Löschzuges Schmedehausen
Nebelmaschinen sorgen für „Nullsicht“

Schmedehausen -

Großeinsatz mit Publikum: Der Löschzug Schmedehausen ist am Samstagnachmittag zu seiner traditionellen Herbstübung ausgerückt.

Montag, 12.11.2018, 18:01 Uhr
Veröffentlicht: Montag, 12.11.2018, 15:11 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Montag, 12.11.2018, 18:01 Uhr
Der Angriffstrupp musste sich seinen Weg durch die verrauchten Räume bahnen und die vermisste Person, einen Dummy, finden und retten.
Der Angriffstrupp musste sich seinen Weg durch die verrauchten Räume bahnen und die vermisste Person, einen Dummy, finden und retten. Foto: Jens Keblat

Auf dem Hof Horstmann übten die Kameraden einen Zimmerbrand auf einem landwirtschaftlichen Anwesen. Im Anschluss daran ging es zu einer kulinarischen Manöverkritik zum Feuerwehrgerätehaus.

Feuer in einem kombinierten Wohn- und Stallgebäude, dichter Rauch in allen Räumen, eine vermisste Person: Aktuell noch mit dem Mannschaftstransportfahrzeug aus Westerode mobil, rücken die ehrenamtlichen Wehrleute am Samstag gegen 15.30 Uhr mit Blaulicht und Martinshorn auf dem Hof an, auf dem es sich bereits viele Feuerwehr-Familien sowie Mitglieder der Ehrenabteilung der freiwilligen Feuerwehr sowie Vertreter von Rat und Verwaltung im trüben Herbstambiente gemütlich gemacht haben.

Noch sind sie viel näher am Brandort als die Feuerwehr selbst, doch binnen weniger Minuten ist der erste Angriffstrupp aus Schmedehausen bereit für seinen Einsatz. Als die beiden Wehrleute unter schwerem Atemschutz die Tür zu dem Wohntrakt des Gebäudes öffnen, dringt dichter Rauch aus dem Gebäude. Die enorme Leistung nicht nur des Löschzuges, sondern vor allem die der für Übungszwecke vorgehaltenen Nebelmaschine wird in einer späteren Manöverkritik bei Schnittchen und Rührei mehrfach lobend Erwähnung finden.

Bei buchstäblicher Nullsicht, wie in einem Realfall, muss sich der Angriffstrupp seinen Weg durch die verrauchten Räume bahnen und die vermisste Person, einen Dummy, finden und retten.

Zeitgleich bereiten weitere Kameraden einen Löschangriff von außen vor, mit dem Mannschaftstransportfahrzeug wird eine Wasserversorgung gelegt. Durch sie kann unter anderem das Schmedehausener Löschfahrzeug im weiteren Einsatzverlauf über einen Unterflur-Hydranten mit Wasser gespeist werden.

Schließlich erreicht der Löschzug das Übungsziel. „Geschwindigkeit und Ablauf waren gut“, lobt Reinhard Holt von der Grevener Wehrführung später den Einsatz von Andreas Reinkers Truppe. Doch: „Es sind die Kleinigkeiten, die sich summieren“, mahnt Holt mit Blick auf kleinere Flüchtigkeitsfehler, die es „in einem Einsatz nicht gäbe“, wie sich Antonius „Tönne“ Herting als Ehrenwehrführer sicher zeigte.

Nach der erfolgreichen Herbstübung können die Wehrleute in Schmedehausen bereits in weihnachtliche Vorfreude verfallen. Denn: Wie Reinhard Holt am Samstag erklärte, sei man in der Ersatzbeschaffung des vor kurzem gestohlenen MTF auf einem guten Weg. Man habe bereits Angebote für ein neues Fahrzeug eingeholt, am Montag sollen dazu konkrete Gespräche im Rathaus stattfinden. Bereits innerhalb der nächsten zwei Wochen könnte ein neues Fahrzeug dann bereits geliefert werden, so Holt weiter.

Herbstübung des Löschzuges Schmedehausen

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