Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer
Die A1 macht vieles leichter

Greven -

Die Autobahn ein positiver Wirtschaftsfaktor für die angrenzenden Kommunen? Für Grevens Bürgermeister Peter Vennemeyer ist die Antwort auf diese Frage klar.

Mittwoch, 21.11.2018, 16:33 Uhr
Peter Vennemeyer. 
Peter Vennemeyer.  Foto: Emmerich

Welche Bedeutung hat die Nähe der Autobahn für Greven?

Vennemeyer: Es liegt ja auf der Hand, dass unsere direkte Anbindung an die Autobahn ein Riesen-Standortfaktor ist! Dass sich da immer wieder namhafte Unternehmen wie Schumacher, Hermes oder Beresa für Greven entscheiden, die Dutzende von Standorten ganz genau prüfen, bevor sie sich neu ansiedeln oder bestehende Kapazitäten erweitern, das zeigt schon, dass unsere hervorragende Verkehrsanbindung hier in Greven ein ganz starkes Argument für den Standort ist. Natürlich ist die A1 nicht der einzige positive Faktor in verkehrstechnischer Sicht – der FMO ist ein weiteres Pfund. Die A1 sorgt natürlich auch dafür, dass wir eine schnelle individuelle Verbindung in die großen Nachbarstädte Münster und Osnabrück haben und auch ins Ruhrgebiet. Die A1 vernetzt uns und sie sorgt – wenn da nicht gerade mal wieder irgendwo gebaut wird – für Tempo! Und das ist, wenn ich das richtig weiß, ja auch dem Grevener Hans Lauscher mit zu verdanken: Der war ja NRW-Wirtschafts- und Verkehrsminister, als die Entscheidung für den Ausbau der A1 zwischen Ruhrgebiet und Lotte gefallen ist.

Ist der Autobahnanschluss ein Kriterium dafür, dass sich Firmen gerne niederlassen?

Vennemeyer: Ja sicher, das weiß ich ja auch aus den vielen Gesprächen, die ich in meinem Leben als Bürgermeister auch mit Unternehmerinnen und Unternehmern führe. Die A1 ist eine ganz zentrale Verkehrsachse – und so lange weiter täglich ein sehr großer Teil der Güter per Lkw durch Deutschland und Europa geschickt wird, so lange werden sich Unternehmen eben gern dort niederlassen, wo es, wie in Greven, eine gute Anbindung an die Straße gibt.

Welche Rolle spielt die A1 bei der Grundstücks-Nachfrage von potenziellen Neubürgern?

Vennemeyer: Wir liegen mit Greven ja im sogenannten Speckgürtel von Münster – und natürlich suchen sich Neubürger den Ort, an dem sie ihr Häuschen bauen wollen, nicht nur danach aus, ob sie sich hier ein Grundstück eher leisten können als in Münster, sondern dazu kommt auch, ob der neue Wohnort, gerade für Berufspendler, gut an den Verkehr angebunden ist.

Wie, glauben Sie, hätte sich Greven ohne den Bau der Autobahn entwickelt?

Vennemeyer: Man kann jetzt bestimmt nicht sagen, dass Greven ein Dorf hinter dem Mond wäre, wenn die A1 hier nicht direkt vorbeiführen würde! Unsere günstige Lage als Mittelstadt zwischen den beiden großstädtischen Polen Münster und Osnabrück ist ja nun mal auch ohne Autobahn gegeben. Und die A1 ist ja nicht unsere einzige wichtige Verkehrsverbindung. Aber man kann sicher sagen: Die A1 macht für Greven vieles einfacher, und sie ist ein ganz wichtiger Mobilitäts- und Standortfaktor!

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