Weihnachtsmarkt im Ballenlager und Weihnachtsmärchen im Niederort
241 Keksrezepte für die hungrigen Bummler

Greven -

Weihnachtsmarkt im Ballenlager. Weihnachtsmärchen am Niederort. Und ein langer Verkaufsfreitag. Greven wird, wie Peter Hammelmann vom Stadtmarketing sagt, „die Stadt der Weihnachtsmärkte“.

Dienstag, 27.11.2018, 10:26 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 10:40 Uhr
Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um das Ballenlager und des Weihnachtsmärchens im Niederort stellen ihr Programm vor.
Die Organisatoren des Weihnachtsmarktes rund um das Ballenlager und des Weihnachtsmärchens im Niederort stellen ihr Programm vor. Foto: Günter Benning

Man muss sich die Dimensionen mal mit geschlossenen Augen vorstellen: 100 Kilo Mehl, 50 Kilo Zucker, 430 Eier. Diese kalorienreiche Menge kneten Nina Epping und eine Freundin in den nächsten Tagen zu Keksteig. Sportler des DJK werden den Teig ausrollen, ausstechen, ausbacken. „241 Keks-Rezepte werden das“, verspricht die Mitorganisatorin des Weihnachtsmarktes im Ballenlager. Am 8. und 9. Dezember werden die Kekse für gute Zwecke im Ballenlager verkauft.

Drei Großevents wurden gestern von zahlreichen Organisatoren angekündigt: Weihnachtsmarkt rund um die GBS, Weihnachtsmärchen im Niederort und langer Shopping-Freitag. „Greven“, sagt Peter Hammelmann von Greven Marketing, „ist die Stadt der Weihnachtsmärkte.“ Und da denkt er natürlich für alle mit, auch für Gimbte und Reckenfeld.

Aber um noch mal auf Nina Eppings Teig zurückzukommen: Warum müssen es genau 241 Keksrezepte sein. „Weil wir letztes Jahr 240 hatten“, sagt sie, „das wollen wir toppen.“

Mit Keksen geht das, mit den anderen Angeboten kaum, weil der Platz dann nicht reichen würde. 50 kunsthandwerkliche Stände werden rund ums Ballenlager aufgebaut. Die Anbieter, sagt DJK-Vorsitzender Sven Thiele, „kommen gern. Bei uns haben sie ein Dach, und es ist warm.“

Neben dem Kunsthandwerk gibt es natürlich noch Musik, Glühwein, Essen und ein Kinderkarussell.

Kultiviert und familiär geht es derweil schon ab Freitagnachmittag im Niederort zu. Auch beim Weihnachtsmärchen, das von einer Grevener Initiative zum fünften Mal organisiert wird, gibt es Selbstgebackenes und Selbstgemachtes. Rotary Club und mehrere Schulen sind dabei. Bei Stockbrotpacken am offenen Feuer und einer Eisenbahn kommen auch junge Besucher auf ihre Kosten. Dazu gibt es während der ganzen Zeit ein üppiges musikalisches Programm.

„Ich hoffe, dass auch viele Händler am Freitagabend länger öffnen“, sagt Johann-Christoph Ottenjann, Vorsitzender der Grevener Werbegemeinschaft. Auf dem Marktplatz wird eine Doppelrodelbahn stehen, vor der Volksbank wird für Attraktionen gesorgt. Das Wichtigste: Der Nikolaus kommt Freitag um 17 Uhr zum Markt, um 18 Uhr in den Niederort, am Samstag um 16 Uhr ebenfalls dorthin.

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