Städtebaulicher Wettbewerb für Wohnbau auf dem Sportgelände
Was gehört zur Ortsmitte?

Reckenfeld -

Der städtebauliche Wettbewerb zur Gestaltung der Ortsmitte beschränkt sich – wie erwartet – auf die Flächen der ehemaligen Hauptschule und der bisherigen SCR-Sportplätze. Das Wettbewerbsgebiet wird nicht auf den angrenzenden Kirchplatz ausgedehnt.

Dienstag, 27.11.2018, 05:27 Uhr aktualisiert: 27.11.2018, 05:30 Uhr
Der städtebauliche Wettbewerb umfasst nach jetzigem Stand nur das rot gekennzeichnete Areal der Schul- und Sportflächen, nicht jedoch den angrenzenden Kirchplatz. Jedoch sind Ideen gefragt, wie die Bereiche vernetzt werden können.
Der städtebauliche Wettbewerb umfasst nach jetzigem Stand nur das rot gekennzeichnete Areal der Schul- und Sportflächen, nicht jedoch den angrenzenden Kirchplatz. Jedoch sind Ideen gefragt, wie die Bereiche vernetzt werden können.

Das sieht zumindest die Beschlussvorlage vor, über die die Politik nun zu befinden hat. In der heutigen Sitzung des Bezirksausschusses steht die Beratung dieses Themas auf der Tagesordnung.

Im Auslobungstext des Wettbewerbes heißt es, das fragliche Gebiet, über das sich nun Planer Gedanken machen sollen, liege „nördlich des Kirchplatzes und östlich der Emsdettener Landstraße. Das Areal umfasst die Flächen der ehemaligen Hauptschule sowie der bisherigen Sportstätten.“

Allerdings ist der Kirchplatz nicht ganz außen vor, denn laut Vorgabe „sind Verknüpfungen zu der Umgebung und insbesondere hin zum Kirchplatz herzustellen“. Gefragt sind also Ideen, wie das neue entstehende Wohngebiet in das Umfeld eingefügt werden kann, dass möglichst harmonische Übergänge entstehen.

Das Wettbewerbsgebiet ist rund 4,6 Hektar groß, darauf sollen 150 bis 180 Wohneinheiten entstehen. Wunsch ist, eine „ausgewogene Mischung von Einfamilienhäusern und Mehrfamilienhäusern“ zu schaffen. Ausdrücklich gewünscht ist eine Mischung an verschiedenen Gebäudetypen: Einfamilienhaus, Doppelhaus, Hausgruppe/ Kettenhäuser, Stadtvilla und Zeile. Die Regel soll eine zweigeschossige Bebauung sein, zum Kirchplatz soll auch Dreigeschossigkeit möglich sein. Die Entwürfe der kreativen Stadtplaner sollen einen Anteil von mindestens 20 Prozent der Wohneinheiten als sozial geförderter Wohnraum enthalten.

Um die Begrenzung des Wettbewerbsgebietes hatte es im Vorfeld intensive Diskussionen gegeben. Im Rahme einer öffentlichen Infoveranstaltung hatten einige Reckenfelder insbesondere kritisiert, dass frühere Ideen im Rahmen von „Reckenfeld 2020) zur Verknüpfung des Schulgeländes mit dem Kirchplatz im Wettbewerb unberücksichtigt bleiben. Die Überplanung der Sportplätze biete die Chance, zugleich die trennende Wirkung der Bahnhofstraße abzumildern und dem Dorfplatz den dominierenden Parkplatz-Charakter zu nehmen.

► Die öffentliche Sitzung des Bezirksausschusses beginnt heute um 17 Uhr im Deutschen Haus.

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