In jeder Adventswoche wechselnde Szenen
Die Franziskus-Krippe lebt

Reckenfeld -

In der Franziskuskirche wird die Geschichte von Jesu Geburt auf besondere Weise erzählt. In jeder Adventswoche zeigt die Krippe eine andere Szene. Dafür sorgt ein Krippen-Team.

Dienstag, 11.12.2018, 19:39 Uhr aktualisiert: 11.12.2018, 20:00 Uhr
Nachdem Dirk Wenselowski (Mitte) die Puppe angekleidet hat, wird die Krippenszene neu gestaltet. Das Krippenbauteam sorgt bis Weihnachten für wechselnde Szenen und erzählt so die Geschichte von Jesu Geburt nach.
Nachdem Dirk Wenselowski (Mitte) die Puppe angekleidet hat, wird die Krippenszene neu gestaltet. Das Krippenbauteam sorgt bis Weihnachten für wechselnde Szenen und erzählt so die Geschichte von Jesu Geburt nach. Foto: ros

Warum feiern wir überhaupt Weihnachten, und was ist die Geschichte dazu? Immer weniger Menschen lesen die Bibel und wissen nur wenig über Hintergründe von Jesu Geburt.

Das Reckenfelder Krippenbauteam sorgt aktuell in der St. Franziskuskirche dafür, das Interessierte mehr erfahren. Dazu bauen sie nach und nach immer neue Szenen auf. In der ersten Adventswoche waren Maria und der Verkündungsengel zu sehen. In der neuen Szene für die zweite Adventswoche sieht man, wie sich Maria mit Elisabeth trifft. „Hier wird die Szene nach Lukas 1,39-45 dargestellt. Die passenden Texte zu dieser Szene kann man direkt dort vor den beiden Figuren lesen“, erklärt Helmut Niermann.

Doch ehe Elisabeth dort aufgestellt werden kann, muss die neue Westerwälder Ankleidepuppe, die bewegliche Glieder hat, angekleidet werden. Drei neue Gliederpuppen wurden angeschafft, um mehrere Szenen bis Weihnachten darstellen zu können. Dirk Wenselowski hat die Kleidung für die Puppen genäht. In einer späteren Szene wird mit neuer Kleidung aus Elisabeth eine Hirtin und aus Johannes (dem Täufer) der auch noch später ins Bild kommt, ein Hirte. „Es gibt auch einen kleinen Hirtenjungen, der soll dann das Symbol für die Familie in einer anderen Szene darstellen“, weiß Helmut Niermann.

Während das Team die Szene neu gestaltet, schaut die ehemalige Küsterin Hannelore Meier zu, freut sich über die neuen Ideen und gibt Tipps zum Aufstellen. „Ohne Hannelore geht es nicht“, lacht das Team, und wenn der Weihnachtsbaum geschmückt wird, ist Hannelore Meyer natürlich mit dabei, obwohl sie eigentlich in Rente ist. Doch die Kirche und was darin geschieht liegt ihr sehr am Herzen. So springt sie immer mal wieder ein.

Die Kirchenbesucher dürfen sich jedenfalls bis zum Heiligen Abend, wenn alle Figuren die Weihnachtsszene bilden, auf eine „lebendige“ Geschichte freuen.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6251319?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Auf nach Wien
Flughafen Münster/Osnabrück: Auf nach Wien
Nachrichten-Ticker