Frank Krekeler und Peter Sluka führen die SKM Motors OHG
Tuning für schnelle Kisten

Greven -

Nürburgring, Hockenheim, Oschersleben, Assen – die Leidenschaft für schnelle Motorräder und den Rennsport brachte die beiden Münsteraner Frank Krekeler und Peter Sluka zusammen. „Als wir beide im Führerschein-Alter waren, haben wir uns kennengelernt“, erinnert sich Frank Krekeler.

Mittwoch, 12.12.2018, 12:40 Uhr
Rennmechaniker mit Weltmeisterschafts-Erfahrung Frank Krekeler – der „Schrauber“ – in seinem Element: Motoren, Maschinen und so die Optimierung der Motorräder für den optimalen Einsatz.
Rennmechaniker mit Weltmeisterschafts-Erfahrung Frank Krekeler – der „Schrauber“ – in seinem Element: Motoren, Maschinen und so die Optimierung der Motorräder für den optimalen Einsatz. Foto: Pia Weinekötter

Eine Honda CBR 900RR und gemeinsame Runden bei so genannten Track Days festigten

  Foto: Pia Weinekötter

die Freundschaft. „Bei den Track Days handelt es sich um organisierte Events, bei denen Motorradfahrer auf etablierten Rennstrecken wie Nürburgring GP Strecke oder Assen GP Strecke frei fahren können“, erläutert Krekeler und fügt hinzu. „Dabei zeigt sich dann auch schnell, wer renn-affin ist, oder wer nur zum Spaß fahren möchte.“

So auch bei den beiden Freunden: während sich Sluka zu einem ambitionierten Fahrer entwickelte, war für Krekeler schnell klar: „Ich interessiere mich mehr für die Maschinen und habe Spaß am Schrauben.“ So wurden der Schrauber und der Fahrer zum eingespielten Renn-Team: von 1997 bis 1999 im Yamaha-Cup und 2000 in der Supersport IDM.

Nach der Saison 2000 trennten sich erst einmal die Wege: Peter Sluka fuhr in 2000 beim

  Foto: Pia Weinekötter

Team Emonts Yamaha in der IDM Supersport 600 und Frank Krekeler begleitete ihn nach Möglichkeit. Denn Krekeler erhielt das Angebot, im Yamaha-Motor Deutschland Team als Rennmechaniker mit an Bord zu sein. Von nun an war Frank Krekeler mit dem Yamaha-Team weltweit und weltmeisterschaftlich unterwegs: Japan oder Südafrika waren ebenso selbstverständlich wie vordere Platzierungen seines Teams: „Platzierungen in der Regel Top 8, regelmäßig Podium und ein paar Renn-Siege waren auch dabei“, berichtet er nicht ohne Stolz.

2004 wurde dann die Idee eines gemeinsamen Unternehmens geboren: SKM – Sluka Krekeler Motorsport.

Peter Sluka brachte zusätzlich zu seiner Rennerfahrung als gelernter Kaufmann das betriebswirtschaftliche Rüstzeug mit. Und Frank Krekeler konnte neben seiner technischen Ausrichtung als gelernter Industriemechaniker und staatlich geprüftem Techniker Fertigungstechnik vor allem seine Erfahrung mit Rennteams einbringen.

Eine ideale Kombination. Die Entscheidung für Greven fiel nach einer Standort-Analyse. Anfangs noch in der Mühlenstraße, seit 2010 in der Mergenthaler Straße 14 findet die SKM Motors OHG, wie die Firmierung lautet, beste Voraussetzungen für ihren Betrieb. Doch was macht SKM eigentlich: „Vorweg gesagt: wir handeln nicht mit Motorrädern“, klärt Sluka über diese naheliegende Vermutung auf, „Wir hatten zwei Kernkompetenzen: zum einen den Motorsport und zum anderen die Rennsport-Werkstatt.“

Anfangs war der Bereich ‚Freie Werkstatt‘ das zusätzliche Standbein für die saisonale Auslastung. Mittlerweile wird dieser Bereich von Harms-Motors am Hansaring übernommen, die im kommenden Jahr auch mit an die Mergenthaler Straße ziehen werden und so die Kompetenzen bündeln können. „Heute liegt unser Schwerpunkt ganz klar in der Betreuung von Rennteams und das umfasst beispielsweise die Betreuung von Track-Day Fahrern, Spezialisierung auf Abstimmungsarbeiten, Motorrevisionen und Tuning, Fahrwerksoptimierung, Data-Recording inklusive Auswertung von den Daten und das Fahrer-Feedback“, zählt Krekeler auf.

Das neue Projekt für 2019 sorgt beim SKM-Team für leuchtende Augen: „Zukünftig kümmern wir uns intensiv um das Nutec-RT Motorsports by SKM-Kawasaki Team und bereiten es gerade auf die Super Sport 300 WM vor.“

  Foto: Pia Weinekötter

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