Fleischermeister Theo Schmitz verstorben
Familie, Beruf und Fußball

Greven -

Theo Schmitz war einer der letzten selbstständigen Fleischermeister in Greven. Jetzt ist er am 7. Dezember im Alter von 84 Jahren gestorben.

Samstag, 15.12.2018, 10:01 Uhr aktualisiert: 15.12.2018, 10:10 Uhr
Theo Schmitz war mit Leib und Seele Fleischermeister.
Theo Schmitz war mit Leib und Seele Fleischermeister. Foto: WN Archiv

Schmitz war der jüngste Sohn von vier Kindern. Seine Eltern waren schon zur damaligen Zeit selbstständig mit einer Fleischerei in Altenberge.

Schon früh arbeitete Schmitz im elterlichen Betrieb und entdeckte die Liebe für seinen Beruf.

Im Sommer 1975 kam Theo Schmitz mit seiner Frau Bärbel und seinen drei Kindern nach Greven und übernahm die Fleischerei an der Münsterstraße 66 (vorher Karl Böddeling).

Drei Jahre später baute das Ehepaar Schmitz die Fleischerei modern um. Es heißt, neben der Volksbank, gab es dort die erste elektrisch öffnende Ladentür.

Von da an wurden Schmitz‘ westfälische Spezialitäten weit über die Grenzen von Greven bekannt. Unter anderem belieferte er auch in Münster Pinkus Müller sowie das Preußen-Stadion. Erst 2011 wurde das Geschäft geschlossen.

Seine Leidenschaft galt seinem Beruf. Kein Seminar zur Weiterbildung ließ er aus. Wenn Theo Schmitz nicht in seiner Fleischerei anzutreffen war, dann mit Sicherheit beim Fußball. Aber darüber hinaus war Theo Schmitz ein liebevoller und fürsorglicher Vater, der seine Familie stets begleitet hat.

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