Markus Boy hat die SCR-Karateabteilung etabliert
„Karate – Tag und Nacht“

Reckenfeld -

Der zweifache Familienvater Markus Boy ist jener Mann, der dem Karatesport in Reckenfeld zu einer eigenen Abteilung beim SCR verholfen hat. „Karate ist mein Hobby seit meinem 15. Lebensjahr“, erzählt der 41-Jährige voller Enthusiasmus. „Karate! Tag und Nacht.“

Samstag, 22.12.2018, 16:17 Uhr aktualisiert: 23.12.2018, 19:06 Uhr
Für Markus Boy ist Karate mehr als ein Sport. Die japanische Kultur fasziniert ihn.
Für Markus Boy ist Karate mehr als ein Sport. Die japanische Kultur fasziniert ihn. Foto: ros

Für dieses Hobby ist er damals mit dem Rad nach Telgte gefahren. Auch nachdem er 2003 in Reckenfeld gebaut hatte, blieb er seinem Hobby verbunden und baute hier mit Zustimmung von Andrew Termöllen (SCR-Vorsitzender) vor drei Jahren die Karate-Do Abteilung auf. Das Training findet nicht nur in Reckenfeld, sondern auch in Telgte, Einen, Wolbeck und Handorf statt.

In der Wohnung der Familie Boy hängen Fotos, auf denen zu sehen ist, wie Markus, der den 4. Dan (Sensei = Meister und Lehrer) trägt, am Strand seine Karateübungen macht. Im Urlaub, egal wo, gehört das für ihn selbstverständlich dazu.

Besonders spannend waren für ihn Lehrgänge, bei denen Lehrer aus Japan dazu kamen. „Es ist wichtig, dass man von Leuten lernt, die aus dem Land kommen, wo Karate eine Tradition ist“.

Doch was hat den gebürtigen Ostbeverner nach Reckenfeld verschlagen? „Nun, da war im Frühjahr 2000 eine Frau, die ich in der Disco A 30 kennenlernte. Die hatte am nächsten Morgen Probe für ,Arielle die Meerjungfrau‘ auf der Freilichtbühne in Reckenfeld. Meine heutige Frau Annett spielte damals die Hauptrolle. Also ging es am nächsten Tag nach Reckenfeld – doch das musste ich erst mal finden. Seitdem hat mich der Ort im Griff“, sagt der Kundendienstmonteur für Haushaltsgeräte lachend. Beruflich ist er münsterlandweit unterwegs, und er macht seine Arbeit gerne. „Man muss Spaß an seiner Arbeit haben und kontaktfreudig sein“.

Ein weiteres Hobby ist das Filmen im privaten Rahmen und an der Bühne, „damit sich Darsteller auch selbst erleben können“, so seine Motivation für die Bühne, wo er gelegentlich auch mal spontan mithilft.

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