Das sagt Gimbtes Politik

Sehr schade. Ein Sahnestück. Ein guter Ort für ein Dorfgemeinschaftshaus. Das sagt Gimbtes Politik zur Deutscher-Herd-Insolvenz.

Freitag, 04.01.2019, 20:00 Uhr
 
  Foto: Günter Benning

„Sehr, sehr schade für das Dorf.“ Die erste Reaktion des Gimbter SPD-Ratsherrn Theo Große Wöstmann war eindeutig. „Der Deutsche Herd ist immer ein Markenzeichen für uns gewesen.“

Große Wöstmann erinnert dabei vor allem an den langjährigen Wirt Siggi Siemon , der für den Ort ein Motor bei vielen Aktionen gewesen sei: „Der hat gemacht, gemacht, war hochaktiv in der Politik.“ Die Gaststätte lief, Siggi Siemon stand am Tresen, seine Frau Anne vor allem in der Küche.

Nun gehe es darum, den Gimbter Ortskern mit dem „Sahnestückchen Terrasse“ zu bewahren. Große Wöstmann: „Das wird eine Finanzierungsgeschichte.“

So sieht es auch Johannes Wilp . Der CDU-Ratsherr gehört zu den Initiatoren eines Bürgervereins, der sich in diesem Monat gründen will, um das Konzept eines Dorfladens zu verwirklichen.

„Es wäre ideal, wenn wir an dieser Stelle ein Café und einen Dorfladen verwirklichen könnten“, sagt Wilp. Allerdings müsse dafür erst einmal ein Investor gefunden werden. Dass der noch zu gründende Bürgerverein da gleich einsteigen könne, hält er für wenig wahrscheinlich: „So ein Gebäude könnten wir uns wohl kaum leisten.“

Auch Wilp will am liebsten ein Café oder Kneipe im Ortskern erhalten: „Die Terrasse ist die beste im Dorf.“

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