Start für „Bühne frei!“ ins Jahr 2019
Es wird wieder laut!

Greven -

Was bleibt, ist die Melodie im Ohr, der Rhythmus im Körper und die Erkenntnis, dass eine Ukulele wie eine E-Gitarre klingen kann.

Montag, 21.01.2019, 10:15 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 12:50 Uhr
Den Abschluss der Bühne-frei-Aktion bildete die Jazz-Kombo der Grevener Musikschule.
Den Abschluss der Bühne-frei-Aktion bildete die Jazz-Kombo der Grevener Musikschule. Foto: pin

Unter dem Motto „It’s Jazz- and Blues-Time” lud das Team von „Bühne frei!“ ins Kesselhaus ein. Dort traten vier Künstler und Künstlergruppen auf, die unterschiedlicher kaum sein könnten. „Das ist ein sehr buntes Programm, da ist für jeden was dabei!“, ist sich Organisator Dirk Rekau sicher.

Den Anfang machte die Pianistin und Sängerin Junodori. Am Piano sorgte sie für Gänsehautmomente, wenn sie mit ihrem Gesang einsetzte. Sie spielte das erste Mal bei „Bühne frei!“, und Publikum und Veranstalter sind sich einig: Sie darf gerne wiederkommen!

Georg Wierichs machte Musik mit Klangschalen, „zum Innehalten und Durchatmen“, wie Rekau erklärt.

Der dritte Künstler am Samstagmorgen ist Heiko Weidemann , der mit seiner Ukulele viele Geschichten erzählt. Zwei seiner Songs hatten dabei eine ganz eigene, sehr aktuelle Geschichte.

Als die NASA vor fünfzig Jahren (dieses Jahr ist sozusagen ein Jubiläum!) den Mond eroberte, wollte man danach Botschaften ins All schicken. Nach vielem hin und her entschied man sich für „Here comes the sun“. Weidemans Version auf der Ukulele zauberte den zahlreichen Zuschauern ein Lächeln aufs Gesicht und ließ sie eifrig schunkeln. Nachdem allerdings Schwierigkeiten aufgetreten waren, musste man sich für ein anderes Lied als Botschaft für den Orbit entscheiden. Auch diesen Song gab Weidemann zum Besten. Allerdings mit einer E-Ukulele. Die meisten hatten so ein Instrument noch nie gesehen, geschweige denn gehört. Entsprechend groß waren Begeisterung und Verwunderung, als die ersten Töne erklangen. „Wirklich cool!“, urteilen die Zuschauer.

Den Abschluss bildete die Jazz-Kombo der Grevener Musikschule.

Und deren Musiker machen gleich zu Beginn eine klare Ansage: Es wird laut! Vier bekannte Songs aus der Welt des Rock und Pop, auf eigene Art und Weise interpretiert und mit viel Herzblut vorgetragen. Die Zuschauer sind begeistert: Spätestens bei Stings „English man in New York“ kann niemand mehr stillsitzen.

Der Applaus zwischen den Stücken, nach Solo-Parts und am Ende der Veranstaltung sprach dann klar für die Begeisterung des Publikums. Dirk Rekau ist zufrieden: „Mir hat es gut gefallen!“ Worauf die Zuschauer sofort zustimmen: „Uns auch!“

Am 16. Februar gibt es das nächste Programm von „Bühne frei!“ im Kesselhaus. Dann wird es echt orientalisch . . .

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