Generalprobe für den großen Auftritt
Nervosität an den Instrumenten

Greven -

Es ist wie eine Reise. Durch die Musik, die Zeit, den Reichtum der Instrumente. Für viele der Kinder und Jugendliche nimmt ihre persönliche Reise bald ein Ende oder zumindest gibt es eine Zwischenstation. Den letzten Stopp legten sie am Samstagabend ein. Die Musikschule Greven, Emsdetten und Saerbeck lud zu einem Vorspiel ein, der Generalprobe für den Wettbewerb „Jugend musiziert“.

Montag, 21.01.2019, 17:04 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 12:50 Uhr
Junge Musiker bereiten sich für den Jugend-musiziert-Wettbewerb vor. Dazu gehört auch, sich auf der Bühne auszuprobieren. 
Junge Musiker bereiten sich für den Jugend-musiziert-Wettbewerb vor. Dazu gehört auch, sich auf der Bühne auszuprobieren.  Foto: Pia Naendorf

Die Proben für den Wettbewerb begannen bereits im Sommer des letzten Jahres, zum Teil noch eher. „Die Jugendlichen proben seit einem halben Jahr, mindestens!“, weiß Musikschulleiter Wolfgang Bernhardt . Doch so viel Zeit und Arbeit muss investiert werden, schließlich geht es um einen großen deutschen Wettbewerb. Am nächsten Sonntag findet das Vorspiel für die Regionalauswahl statt, dann werde man sehen, ob die Reise weiter geht.

Die Musiker haben bisher noch mit reichlich Lampenfieber zu kämpfen. Um für ein bisschen Entspannung zu sorgen und zu zeigen, was alles bereits sehr gut klappt, organisierte die Musikschule das Vorspiel. Freunde und Familie mussten zum Teil gut zureden: Das werde schon alles klappen.

Den Anfang machte Solist Darius Schmelzer mit der Geige, es folgte ein Duo aus Klavier (Anton Bartels) und Fagott (Jonathan Thierhoff), ein Trio aus Luise Bülte am Violoncello, Madeleine Eckervogt an der Querflöte und Karla Bülte am Klavier. Den Abschluss bildete ein Gitarrenquartett aus Tilman Hoerster, Annika Reinker, Tatjana Scharon und Sion Prochotta.

Nach dem Vorspiel ist Bernhardt zufrieden: „Es ist gut gelaufen, jetzt kommt noch der Feinschliff.“ Vor allem aber beruhigte Bernhardt die Nerven der nervösen Talente. Alles werde gut gehen, der Auftritt sei toll gewesen.

In der nächsten Woche ist dann das „richtige“ Vorspiel an der Reihe.

Noch eine Woche wird gearbeitet, die letzten „Fehlerchen“ behoben, und dann wird es auf die Bühne gehen. Zum nächsten Teil der musikalischen Reise.

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