Musikalischer Kaffeetreff mit den Niepel-Schwestern und Jan Cejka
Stimmqualität und Stimmung

Reckenfeld -

Mehr als ausverkauft geht nicht. Mit so einem übermäßigen Zuspruch hat man beim ersten musikalischen Kaffeetreff nicht gerechnet.

Montag, 21.01.2019, 19:59 Uhr aktualisiert: 22.01.2019, 12:50 Uhr
Svenja und Tabea Niepel sowie Jan Cejka gestalteten einen abwechslungsreichen Nachmittag – und scheuten auch den direkten Kontakt zum Publikum nicht.
Svenja und Tabea Niepel sowie Jan Cejka gestalteten einen abwechslungsreichen Nachmittag – und scheuten auch den direkten Kontakt zum Publikum nicht. Foto: Rosi Bechtel

Mit Svenja und Tabea Niepel sowie Jan Cejka als musikalische Interpreten hat der Reckenfelder Treff eine überaus gute Auswahl getroffen. Ergebnis: Zugabe-Rufe und glückliche Organisatoren am Ende der Veranstaltung sowie die Zusage: „Da muss man nicht lange überlegen, so etwas noch einmal anzubieten“, so Ernst Reiling.

100 Karten waren im Vorverkauf weggegangen. „15 Plätze haben wir noch spontan geschaffen, doch 20 Leute mussten wir leider weg schicken“, so Marion Poppe. Ihr und Reiling tat das zwar leid, aber mehr ging – trotz Zusammenrückens – nun wirklich nicht.

Das Programm hätte abwechslungsreicher nicht sein können. Chansons, Schlager, Musicalmelodien, die beiden Niepel-„Mädels“ hatten alles drauf. Selbst lustige Lieder, bei denen das Publikum mitsingen durfte, wenn man denn den Text konnte. „Ich will keine Schokolade“, bekannt durch Trude Herr, hier gesungen von Svenja Niepel, war der Ohrwurm schlechthin. Aber auch Svenjas Song „Künstler sind nicht überflüssig“ regte zum Nachdenken und Schmunzeln an. Tabea begleitete auf der Gitarre. Auch sie wusste mit Solosongs zu begeistern. Dass die beiden Schwestern auch im Duett Stimmqualität haben, bewiesen sie mit dem Chanson „Ganz Paris träumt von der Liebe…“.

Das Liebeslied: „Hab keine Angst“ stammt aus Svenjas Feder. In Anspielung darauf, dass Künstler ihr Brot eben mit Kunst verdienen sang sie „Ich bin nichts ohne Dich auf der Welt/ Ich bin Künstler ich brauche dein Geld.“ Für jeden Musikgeschmack war etwas dabei. Der Gitarre spielende Jan Cejka nahm die Gäste mit „All of Me“, „The Girl from Ipanema“, „La Vie en rose“, „Champs Élysées“ oder „Moskauer Nächte“ mit auf eine Reise durch die Welt.

Auch die Kinder, die mitgekommen waren, wurden einbezogen. Mit dem Kinderlied „Der Popel“ brachten die Niepel-Schwestern die Gäste zum Lachen und Mitsingen.

Und am Ende hieß es „Gute Nacht, Freunde“ – doch nicht ohne Zugabe, die mit „Thank you for the music“ passender nicht sein konnte. „Das war doch einfach nur wunderbar“, lobten einige Gäste die Darbietungen am Ende des Nachmittags.

Ernst Reiling bedankte sich als Vorsitzender des Reckenfelder Treffs bei den Akteuren auf der Bühne sowie bei den vielen spendablen Bäckerinnen, die für reichlich Kuchen und damit für so einen günstigen Eintrittspreis gesorgt hatten.

Musik-Kaffee des Reckenfelder Treffs

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