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Für die Neuberechnung der Grundsteuer B, die bis zum Jahresende 2019 gefunden werden muss, sind drei mögliche Modelle ins Auge gefasst: Titel

Dienstag, 12.02.2019, 15:28 Uhr

Für die Neuberechnung der Grundsteuer B, die bis zum Jahresende 2019 gefunden werden muss, sind drei mögliche Modelle ins Auge gefasst:

1. Wertbasiertes Modell: Als Berechnungsgrundlage werden der Wert von Haus und Grundstück herangezogen. Vorteil: Eine sozial gerechte Lösung, da teure Grundstücke höher belastet werden. Nachteil: Es gibt einen hohen Verwaltungsaufwand, zudem fehlt der Anreiz für neues Bauen. Wer verdichtet baut, zahlt mehr Steuern.

2. Flächenbasiertes Modell: In diesem Fall wird nur die Grundstücksfläche als Berechnungsgrundlage herangezogen. Vorteil: Diese Rechnung ist einfach zu stellen. Nachteil: Unterschiedliche Bodenwerte würden keine Rolle mehr spielen, Spekulanten könnten mit Grundstücken pokern.

3. Bodenwertbasiertes Modell: Die Bodenrichtwerte gehen in die Berechnung der Steuer ein. Vorteil: Die Werte liegen den Gutachterausschüssen vor. Die Besteuerung gilt auch für unbebaute Grundstücke, Spekulation lohnt sich nicht. Nachteil: Einfamilienhäuser würden im gleichen Maße besteuert wie Mehrfamilienhäuser.

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