Airportpark: Geschäftsführer zieht positive Bilanz
„Die Nachfrage ist enorm“

Greven -

Lange Zeit sagten sich dort Hase und Igel gute Nacht, ab und zu schaute auch mal ein Fasan vorbei. Inzwischen ist es dort für die vier- und zweibeinigen Kollegen vorbei mit der Ruhe. Denn der Airportpark als interkommunales Gewerbegebiet entwickelt sich immer rasanter.

Freitag, 15.02.2019, 09:14 Uhr aktualisiert: 15.02.2019, 15:12 Uhr
Bürgermeister Peter Vennemeyer und Udo Schröer vor den Erweiterungsplänen des Airportparks. Sind diese verwirklicht, ist die Fläche 75 Hektar groß. Insgesamt stehen im Airportpark 200 Hektar im Endausbau zur Verfügung.
Bürgermeister Peter Vennemeyer und Udo Schröer vor den Erweiterungsplänen des Airportparks. Sind diese verwirklicht, ist die Fläche 75 Hektar groß. Insgesamt stehen im Airportpark 200 Hektar im Endausbau zur Verfügung. Foto: Peter Beckmann

„Wir können uns vor Anfragen kaum retten“, sagte Udo Schröer , Geschäftsführer des Airportparks, im Rahmen eines Pressegesprächs.

Nur: Den meisten Unternehmen, die einen Platz im Airportpark ergattern möchten, muss er eine Absage erteilen. „Wir achten streng auf die Flughafen-Affinität der Unternehmen, sonst bekämen wir eine Ansiedlung von der Bezirksregierung auch nicht genehmigt“, sagte Schröer.

Aber auch mit dieser Einschränkung bleiben genügend Kandidaten übrig. Das führt dazu, dass der erste Realisierungsabschnitt – ursprünglich 45 Hektar groß, inzwischen auf 60 Hektar erweitert – so gut wie ausverkauft ist. Deshalb soll jetzt ein zweiter Realisierungsabschnitt mit 15 Hektar Fläche südlich der beiden Flughafen-Parkdecks angegangen werden. „Wir müssen ob der großen Nachfrage ein neues Angebot schaffen“, verdeutlichte Schröer. Und er sei sich sicher, dass diese Grundstücke nach der Erschließung schnell verkauft seien.

Na ja, rein finanziell kann sich das die Airportpark GmbH inzwischen auch leisten. „Wir haben die meisten betreffenden Grundstücke inzwischen gekauft.“ Dabei gehe es um zwei Resthofstellen und ein Grundstück vom FMO.

Kein Wunder: Denn im vergangenen Jahr konnte die GmbH erstmals einen satten Gewinn vorweisen. 1,6 Millionen Euro standen am Endes des Jahres auf der Haben-Seite. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten wurden um 1,2 Millionen Euro auf nur noch 1,6 Millionen Euro abgebaut. „Wir haben eine ausreichende Finanzgrundlage für die anstehenden Investitionen einschließlich der projektierten Planungs- und Erschließungskosten für die Erweiterung des Airportparkes“, zeigte sich Schröer äußerst zufrieden.

Und er zeigte noch einmal auf, was sich in den vergangenen Jahren getan hat. Schumacher Packaging, Beresa, Hermes, Bäumer, Depenbrock und die Firma Fiege, die dort ein Innovationscenter Logistik bauen will – im Endausbau wurden und werden so rund 1000 Arbeitsplätze geschaffen.

Ach ja, da ist ja noch der Running Gag: Im Mai diesen Jahres wird Schröer vermutlich die Ansiedlung eines Hotels verkünden können. „Die Fläche ist vergeben, ein Vertrag unterzeichnet“, erklärte Schröer.

Ob es diesmal wirklich klappt?

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