Neubau Aldi-Markt
Erst mal fallen nur die Bäume

Greven -

Einige Bäume sind gefallen. Aber bis der Aldi-Markt an der Kardinal-von-Galen-Straße abgerissen und neu gebaut wird, dauert es noch ein wenig. Der vorhabenbezogene Bebauungsplan steht vor der Offenlegung. Klar ist aber: Einen Kreisverkehr als Anbindung wird es nicht geben.

Donnerstag, 21.02.2019, 15:05 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 15:10 Uhr
Einige Bäume mussten fallen. Das war mit Politik und Verwaltung aber abgestimmt.
Einige Bäume mussten fallen. Das war mit Politik und Verwaltung aber abgestimmt. Foto: Peter Beckmann

Nein, gegen die Profis hatten die Bäume keine Chance. Ruckzuck lagen sie am Boden, und ruckzuck wurden sie geschreddert. Derweil war der Parkplatz am Aldi-Markt an der Kardinal-von-Galen-Straße halbseitig gesperrt. Geht es jetzt los mit Abriss und Neubau? Nein, das wird noch ein wenig dauern.

Die Fällaktion jedenfalls war abgeklärt. Die Bäume, die unter die Baumschutzsatzung fielen, müssen natürlich ersetzt werden. Gefällt wurden sie jetzt, da ab dem 1. März die Vogelbrutzeit beginnt und deshalb keine Bäume mehr gefällt werden dürfen. Alles andere wird noch dauern. „Der vorhabenbezogene Bebauungsplan steht kurz vor der Offenlegung“, erklärte Wolfgang Jung von der Pressestelle der Stadtverwaltung.

Klar ist: Das Thema Kreisverkehr im Bereich der Ein- und Ausfahrt des Marktes zur Kardinal-von-Galen-Straße und der Philipp-Manz-Straße hat sich genau so erledigt wie der Wunsch, die „Molkerei-Kreuzung“ als Kreisverkehr zu gestalten. Experten hatten ermittelt, dass „ein Kreisverkehr nicht geeignet sei, die Verkehrsprobleme an der Molkereikreuzung zu lösen.“ Jetzt soll eine Verbesserung der Situation durch eine optimierte Ampelschaltung erreicht werden.

In den ursprünglichen Vorentwürfen des Vorhabenträgers zur Außengestaltung des neuen Aldi-Marktes war ein Springbrunnen im Eingangsbereich vorgesehen. Diese Planung soll aufgrund von befürchteter Verschmutzung des Brunnens und den dadurch entstehenden hohen Wartungs- und Reinigungsaufwand nicht weiter verfolgt werden. Die Politik entschied stattdessen, für die Außengestaltung die Skulptur „Füllhorn“ des Grevener Künstlers Ernie Huesmann aufzustellen.

Abrissgenehmigungen für den bestehenden Markt und das benachbarte Gebäude (ehemalige Emspünte) wurden laut Jung inzwischen erteilt. Wann mit dem Abriss und dem Neubau begonnen werden soll, steht noch nicht fest.

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