Erdwärmeverbund Emsaue und Rathaus
Jetzt muss alles ganz schnell gehen

Greven -

Den 30. Juni 2022 kann man sich rot im Kalender anstreichen. Bis dahin muss Grevens Rathaus saniert sein – und seine Energie aus der Erdwärme des Emsufers beziehen.

Donnerstag, 21.02.2019, 12:04 Uhr aktualisiert: 21.02.2019, 12:10 Uhr
Blick auf das offene Treppenhaus im Grevener Rathaus.
Blick auf das offene Treppenhaus im Grevener Rathaus. Foto: bn

Der Termin resultiert aus dem straffen Terminplan, den der Rat am Mittwoch absegnen musste. Demnach müssen die Förderanträge für den Erdgasverbund, an dem das Rathaus und andere öffentliche Gebäude hängen sollen, bis Ende März bei der Bezirksregierung vorliegen. Ursprünglich war man in der Verwaltung von einem längeren Zeitraum ausgegangen.

Bis spätestens zum 30. Juni 2019 müssen dann die Anträge geprüft und genehmigt sein. Danach muss das Projekt in 36 Monaten durchgezogen werden, um die anvisierten öffentlichen Fördermittel zu erhalten. Es geht um die Energetische Sanierung des Rathauses und Erneuerung der Heizungsanlage der Martinischule, die Erdwärmegewinnung durch Erdkollektoren in der Emsaue und die Wärmeerzeugung und Wärmeversorgung (Heizzentrale, Wärmenetz).

Die kalkulierten Investitionskosten betragen rund 17 Millionen Euro, die voraussichtliche Förderungen rund 14 Millionen Euro.

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