Kreisentscheid des Vorlesewettbewerbs Steinfurt-Süd
Versprecher sind gar nicht so schlimm

Greven -

In der Stadtbibliothek kämpften jetzt 16 Sechstklässlerinnen um den Platz des Kreissiegers im Vorlesewettbewerb.

Samstag, 23.02.2019, 14:05 Uhr aktualisiert: 23.02.2019, 14:10 Uhr
Stolz nahmen die Teilnehmenden ihre Urkunden von Bürgermeister Peter Vennemeyer entgegen.
Stolz nahmen die Teilnehmenden ihre Urkunden von Bürgermeister Peter Vennemeyer entgegen. Foto: Biblio

„Alle, die hier sitzen, sind schon Schulsieger geworden. Das muss man erstmal schaffen!“, begrüßte Sigrid Högemann die 16 Sechstklässlerinnen, die um den Platz des Kreissiegers im Vorlesewettbewerb kämpften.

Die Leiterin der Stadtbibliothek, die Jury, Eltern und Lehrer hörten in den nächsten Stunden aufmerksam den Vorlesetalenten zu. Diese waren sichtlich angespannt, aber auch stolz ihre Lieblingsbücher präsentieren zu dürfen.

Mitgebracht haben sie Klassiker wie die „Fünf Freunde“ von Enid Blyton, aber auch Texte, die sich mit ihren eigenen Erfahrungen rund um nervige Mathehausaufgaben, neue Mitschüler und die erste Verliebtheit beschäftigen.

So unterschiedlich wie die Bücher waren auch die kurzen Lesungen der jungen Teilnehmer. Mal mitreißend, mal hastig, mal mit schauspielerischen Einsatz. Sogar eine kurze Gesangseinlage bekam das Publikum zu hören.

Eines wurde schnell klar: Einfach wird die Entscheidung für die Jury nicht. Bewertet wurden die Vorlesenden in den Kategorien Lesetechnik, Interpretation, Textstellenauswahl und beim Lesen eines Fremdtextes.

„Versprecher sind dabei nicht so schlimm“, bestätigte Johannes Simon, Sieger des letzten Jahres. Nach drei hochkonzentrierten Stunden, spannenden Geschichten und viel Gelächter standen die Sieger fest.

Friedrich Foecker vom Gymnasium Ochtrup darf als Kreissieger den Landkreis Steinfurt beim Münster-Entscheid vertreten. Den zweiten Platz belegte Nick Hartmann. Den dritten Platz teilen sich Lora-Joelle Kipp und Lotta Spielmann.

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