CDU-Empfang mit Markus Pieper
„Die Vision erhalten“

greven -

Dr. Markus Pieper forderte beim Neujahrsempfang der CDU Greven, Flagge zu zeigen für ein Europa des Miteinanders. Eine Nichtteilnahme an der Europawahl stärke die Populisten.

Dienstag, 26.02.2019, 06:18 Uhr aktualisiert: 26.02.2019, 16:59 Uhr
Ehrungen für langjährige CDU-Mitglieder mit dem Europaabgeordnetem: (v.l.) Anika Stöcker (OV Reckenfeld), Christa Wasckowitz-Biggeleben (Senioren Union), Eike Brinkhaus (OV Greven), Herbert Rawe (50 Jahre Mitglied), Dr. Markus Pieper (MdEP), Bernhard Wiefel (50 Jahre), Egon Hillebrandt (50 Jahre), Josef Reinermann (40 Jahre), Klara Sandmann (25 Jahre), Werner Peters (40 Jahre), Johannes Wilp (OV Gimbte), Hubert Höttecke (50 Jahre).
Ehrungen für langjährige CDU-Mitglieder mit dem Europaabgeordnetem: (v.l.) Anika Stöcker (OV Reckenfeld), Christa Wasckowitz-Biggeleben (Senioren Union), Eike Brinkhaus (OV Greven), Herbert Rawe (50 Jahre Mitglied), Dr. Markus Pieper (MdEP), Bernhard Wiefel (50 Jahre), Egon Hillebrandt (50 Jahre), Josef Reinermann (40 Jahre), Klara Sandmann (25 Jahre), Werner Peters (40 Jahre), Johannes Wilp (OV Gimbte), Hubert Höttecke (50 Jahre). Foto: CDU

Europa, das geht nicht im Alleingang. Dr. Markus Pieper forderte beim Neujahrsempfang der CDU Grevens, Flagge zu zeigen für ein Europa des Miteinanders. Aktuelle Krisen wie beispielsweise die des Brexits seien auch durch fehlendes Einstehen für ein geeintes Europa entstanden, sagte Pieper laut Pressemitteilung.

Diese Nichtteilnahme stärke Populisten: Die Antwort auf „America first“ könne nur „Europe together“ sein.

Traditionell laden die drei Ortsverbände der CDU zum Neujahrsempfang. Markus Pieper, Europaabgeordneter für das Münsterland, konnte als Gastredner gewonnen werden. Er bat die über 60 Mitglieder die für sie wichtigsten europapolitischen Themen zu wählen, zu denen Pieper Stellung nahm. Auf diese Weise kam ein reger Austausch zu den relevantesten Themen zu Stande. Im Kern stand immer wieder das gleiche Ergebnis: Lösungen für drängende Fragen der Sicherheits-, Handels- oder der Umweltpolitik funktionieren nicht im nationalen Alleingang.

Der Abgeordnete machte deutlich: „In einem geeinten Europa müssen wir gemeinsam an der Verbesserung der EU arbeiten.“

Dies funktioniere bereits gut: So sei die Bilanz in der Migrationspolitik eindeutig, gemessen an 2015 gebe es einen Rückgang in der Fluchtmigration um 90 Prozent.

Pieper machte den Wert der EU vor Ort deutlich: In den vergangenen Jahren seien 300 Millionen Euro an EU-Fördergeldern in die Bereiche Bildung und Forschung, aber auch in die Entwicklung des ländlichen Raums im Münsterland geflossen.

„Einige fordern eine Vision für Europa, ich denke wir leben eine Vision. Lasst uns diese Vision erhalten!“, forderte Pieper zum Abschluss, bevor er Mitglieder der CDU Greven für ihre jahrzehntelange Parteimitgliedschaft ehrte.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6420114?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Schausteller halten am Sommersend fest
Kinderfreundliche Angebote stehen im Mittelpunkt des Sends. Im Sommer soll zusätzlich ein Mitmachzirkus kommen.
Nachrichten-Ticker