Anmeldungen am HAG
89 Fünftklässler fürs Gymnasium

Lengerich -

Angelika Heitmann zeigt sich zufrieden. An ihrer Schule, dem Hannah-Arendt-Gymnasium, lief seit dem 25. Februar das Anmeldeverfahren für die neuen Fünftklässler. 89 Kinder wurden angemeldet. Und die Leiterin rechnet noch mit ein paar Nachzüglern.

Dienstag, 05.03.2019, 18:04 Uhr aktualisiert: 05.03.2019, 18:30 Uhr
Es deutet sich an, dass auch zum Start des Schuljahrs 2019/2020 vier fünfte Klassen am HAG gebildet werden können.
Es deutet sich an, dass auch zum Start des Schuljahrs 2019/2020 vier fünfte Klassen am HAG gebildet werden können. Foto: Paul Meyer zu Brickwedde

Stabile Anmeldezahlen vermeldet das Hannah-Arendt-Gymnasium für das Schuljahr 2019/2020. Bis zum offiziellen Ende des Verfahrens am Freitag haben Eltern 89 künftige Fünfklässler an der Schule angemeldet. Das sind zwei mehr als 2018.

Schulleiterin Angelika Heitmann zeigt sich damit zufrieden. „Ich gehe davon aus, dass wir vier Klassen bilden können.“ Rein rechtlich wäre es zwar möglich, Klassen mit bis zu 30 Mädchen und Jungen zu bilden – dann wären es momentan nur drei Klassen –, aber Heitmann verweist auf die Erfahrungen aus dem vergangenen Jahr. Da seien auch vier neue Klassen gebildet worden. Und die Zahl der Schüler sei letztendlich noch auf 98 in dem Jahrgang gestiegen. Verantwortlich dafür seien Nachzügler bei den Anmeldungen, Familien, die nach Lengerich zuziehen, und Kinder, die die Klasse wiederholen.

Was die Schulleiterin besonders freut, ist der hohe Anteil an Kindern, die mit einer Empfehlung fürs Gymnasium von den Grundschulen ans HAG kommen. Bei mehr als zwei Drittel sei die uneingeschränkt und bei etwa 20 eingeschränkt. „Zudem haben wir vier mit guten Realschul-Noten.“

Laut Stadtverwaltung wird die Bezirksregierung über die Zügigkeit entscheiden, wenn sich abzeichnet, in welchem Umfang noch Nachzügler kommen. 2017 waren 77 neue Fünftklässler am Hannah-Arendt-Gymnasium angemeldet worden, 2016 94.

Das Anmeldeverfahren für die Gesamtschule Lengerich/Tecklenburg war bereits Mitte Februar über die Bühne gegangen. Wie berichtet, wurde aufgrund der großen Zahl beschlossen, am Standort Lengerich eine sogenannte Mehrklasse zu bilden. Andernfalls wäre es so gekommen, dass Kinder aus Lengerich, Tecklenburg und Lienen, die keinen Platz bekommen hätten, weite, zeitraubende Wege hätten zurücklegen müssen, um etwa nach Westerkappeln/Lotte oder Hörstel zu fahren.

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