Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Reckenfeld
Rücktritte, Lokalwechsel und intensive Debatten

Reckenfeld -

Die Jahreshauptversammlung der Schützenbruderschaft St. Hubertus Reckenfeld verlief etwas anders als im Normalfall. Unter anderem trat Präses Martin Frohnhöfer zurück, aber nicht so ganz . . . .

Samstag, 16.03.2019, 18:57 Uhr aktualisiert: 16.03.2019, 19:00 Uhr
Diese Vorstandsmitglieder lenken die Geschicke der Schützenbruderschaft St. Hubertus Reckenfeld (von links): Brudermeister Ulrich Dömer, Kim Beckmann, Bianca Thünemann, Tim Krüger, Christiane Nytz, Erwin Reichhardt, Saskia Meyritz, Janina Rebholz, Thorsten Schluch, Annette Beike und Alexander Dömer.
Diese Vorstandsmitglieder lenken die Geschicke der Schützenbruderschaft St. Hubertus Reckenfeld (von links): Brudermeister Ulrich Dömer, Kim Beckmann, Bianca Thünemann, Tim Krüger, Christiane Nytz, Erwin Reichhardt, Saskia Meyritz, Janina Rebholz, Thorsten Schluch, Annette Beike und Alexander Dömer.

Zur Jahreshauptversammlung trafen sich nun die Mitglieder der Schützenbruderschaft St. Hubertus Reckenfeld. Martin Frohnhöfer blickte auf 27 Jahre als Präses der Schützenbruderschaft zurück. Symbolisch stellte er ein Paar abgetretene Schuhe auf den Tisch und saß fortan auf Socken bei der Versammlung. Rückblickend, mahnend und doch mutmachend sprach er zu den Mitgliedern. Martin Frohnhöfer gab seinen Rücktritt als Präses bekannt – und trat sporadisch vom Rücktritt wieder zurück. Er wird im Rahmen dessen, was gesundheitlich möglich ist, zumindest die Messen der Bruderschaft lesen – „da es die St. Martinus-Pfarrei nicht schafft, der Schützenbruderschaft einen neuen Präses anzubieten“, wie es im Pressebericht der Schützen heißt.

Brudermeister Ulrich Dömer bedankte sich bei Frohnhöfer mit einem Blumenstrauß und nahm in seinem Bericht einen wichtigen Tagesordnungspunkt vorweg: Abstimmung über den Veranstaltungsort für Feierlichkeiten. Die geheime Abstimmung brachte ein klares Ergebnis: Wechsel des Veranstaltungslokals.

Der Bericht zu den Jungschützen wurde von Christian Nytz vorgetragen. Im Bericht des Schießmeisters bedankte sich Rogar Schnieders bei Christiane Nytz für die hervorragende Zusammenarbeit. Rogar Schnieders erklärte nach 28 Jahren Vorstandsarbeit seinen Rücktritt. Ulrich Dömer bedankte sich bei Schnieders, auf den man sich immer felsenfest habe verlassen können.

Der Kassenbericht durch Kassiererin Annette Beike war schlüssig und in allen Belangen eindeutig. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet.

Die Wahlen brachten einige Neuerungen. Ursprünglich war vorgesehen, dass der amtierende Brudermeister Ulrich Dömer nicht mehr antritt. „In Anbetracht der Ungereimtheiten mit dem Noch-Festwirt fand er es angebracht, um zwei Jahre zu verlängern“, heißt es im Pressebericht der Schützen. Dömer: „Ich möchte meinem Nachfolger keinen angebissenen Apfel überreichen.“

Die Neuwahlen brachten folgende Ergebnisse: 1. Brudermeister Ulrich Dömer (befristet auf zwei Jahre), 1. Kassiererin Kim Beckmann, 2. Kassiererin Annette Beike, 2. Schriftführer Alexander Dömer, Pressewart Erwin Reichhardt, 1. Schießmeister Christiane Nytz, 2. Schießmeister Saskia Meyritz (nach Erlangung der erforderlichen Berechtigung), kommissarische 2. Schießmeisterin Angelika Nytz-Wissing, 2. Kassenprüfer Tim Krüger, Hauptmann der Ehrengarde Thorsten Schluch (kommissarisch), Oberstadjudant Janina Rebholz (kommissarisch).

Der Rücktritt des Hauptmanns der Ehrengarde wurde nur zufällig bekannt, so dass zwei Positionen kommissarisch besetzt mussten. Neu eingeführt wurde das Amt einer Vertrauensperson als Vermittler zwischen Mitglied und Vorstand. Diese Position übernimmt Bianca Thünemann. Der Antrag auf Wiedereinführung eines Ehrengerichtes wurde nach intensiver Diskussion abgelehnt.

https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6472691?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F93%2F105%2F168%2F
Dose explodiert und verletzt sechs Schüler
Vorfall am Berufskolleg Lise-Meitner: Dose explodiert und verletzt sechs Schüler
Nachrichten-Ticker