Johanna Entrup war in Malawi
Bericht aus Afrika beim Fastenessen

Greven -

Johanna Entrup aus Saerbeck kennt Malawi, denn sie hat vor wenigen Monaten ihr freiwilliges Jahr dort verbracht. Sie wird davon Fotos zeigen beim Fastenessen am kommenden Sonntag um 11.30 Uhr im Gemeindehaus St. Josef.

Donnerstag, 21.03.2019, 23:46 Uhr aktualisiert: 22.03.2019, 00:00 Uhr
Beim Fastenessen am kommenden Sonntag wird Johanna Entrup (Mitte) eindrucksvolle Fotos von ihrem freiwilligen Jahr an einem Ausbildungszentrum in Malawi zeigen.
Beim Fastenessen am kommenden Sonntag wird Johanna Entrup (Mitte) eindrucksvolle Fotos von ihrem freiwilligen Jahr an einem Ausbildungszentrum in Malawi zeigen. Foto: Entrup

In den letzten Tagen wurde der kleine Binnenstaat Malawi im Südosten Afrikas in den Medien erwähnt, weil auch er regional neben Gebieten in Mosambik und Simbabwe von einem Zyklon verwüstet wurde.

Johanna Entrup aus Saerbeck kennt Malawi, denn sie hat vor wenigen Monaten ihr freiwilliges Jahr dort verbracht. Sie wird davon Fotos zeigen beim Fastenessen am Sonntag, 24. März, um 11.30 Uhr im Gemeindehaus St. Josef (Nordwalder Straße 29).

Johanna Entrup hat in einem Ausbildungszentrum mit rund 70 Jugendlichen den Unterricht begleitet. Die Schwerpunkte des praktischen Unterrichts sind Tischlern und Schneidern.

Da dreiviertel der Bevölkerung unterhalb der Armutsgrenze leben, können die meisten Eltern ihren Kindern aufgrund der hohen Kosten keine weiterführende Ausbildung (Sekundarstufe sowie berufliche Ausbildung) ermöglichen, heißt es in einer Pressemitteilung.

Johanna Entrup wird auch von ihren Erfahrungen bei Reisen durchs Land erzählen. Wie sie etwa in einem Minibus mit zwölf Plätzen und 25 Passagieren unterwegs war, dazu Gepäck der Leute, Tiere und Einkäufe. Oder das Abholzung das größte Umweltproblem darstellt: Pro Haushalt liegt der Verbrauch für das Kochen bei 50 Kilo Holz pro Woche.

Nach dem gut halbstündigen Fotovortrag werden die Teilnehmer des Fastenessens ein einfaches, familiengerechtes Reisgericht essen. Dies soll ein Zeichen der Solidarität sein mit ärmeren Menschen insbesondere in Afrika, Lateinamerika und Asien.

Der Erlös ist für die St. Charles Grundschule in Iringa in Tansania (Nachbarland von Malawi) bestimmt. Die Afrika-Gruppe konnte im Dezember 7000 Euro sowie eine größere Einzelspende an diese Schule überweisen. An der Schule war ein Neubau von sieben weiteren Klassenräumen notwendig geworden, weil die Schule sehr beliebt ist und zuletzt bis zu 92 Mädchen und Jungen in der 1. Klasse saßen.

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