Wifo wählt einen neuen Vorstand
Forsch in die Zukunft

Greven -

Frederik Venschott ist am Mittwochabend zum Vorsitzenden des Grevener Wirtschaftsforums (Wifo) gewählt worden. Und der „Macher“ von der Fenstersysteme GmbH Vennschott, verbreitete Aufbruchstimmung: „Die breite Bevölkerung soll sehen, dass wir uns für Greven einsetzen.“

Donnerstag, 21.03.2019, 21:00 Uhr
Vorstand und Beirat des Wifo (v.l.) Johann-Christoph Ottenjann, Sebastian Verlage, Frederik Venschott, Jens Korber, Roland Bendig, Michaela Pähler, Anna Arnskötter, Christoph Artmeier, Martina Cwojdzinski, Veronika Wermelt und Tobias Ahaus.
Vorstand und Beirat des Wifo (v.l.) Johann-Christoph Ottenjann, Sebastian Verlage, Frederik Venschott, Jens Korber, Roland Bendig, Michaela Pähler, Anna Arnskötter, Christoph Artmeier, Martina Cwojdzinski, Veronika Wermelt und Tobias Ahaus. Foto: Günter Benning

Mit 30, da strotzt der Mann nur so von Selbstbewusstsein: „Ihr hättet es schlechter treffen können“, rief Frederik Venschott am Mittwoch in den Vosskotten. Gerade war er zum Vorsitzenden des Grevener Wirtschaftsforums (Wifo) gewählt worden. Und der „Macher“ von der Fenstersysteme GmbH Vennschott, verbreitete Aufbruchstimmung: „Die breite Bevölkerung soll sehen, dass wir uns für Greven einsetzen.“

Sehen soll das die breite Bevölkerung zum Beispiel bei der Nacht der Betriebe, die das Wifo wieder organisieren will. Dafür, so Vennschott, „brauchen wir das Engagement von allen.“

Sichtbar wird das Wifo aber auch wieder bei der Kür der besten Auszubildenden, zu der Hans-Christoph Ottenjann aufrief: „Gerade im Handwerk müssen wir da stärker werden.“

Aber auch im Hintergrund ist die Interessensvertretung von mittlerweile 116 Grevener Unternehmen wichtig. Etwa im politischen Ringen um die Gesellschaft für Wirtschaftsförderung (GfW). Die müsse weiter in ihrer jetzigen Form selbstständig bleiben, betonte Wifo-Mitglied und Volksbank-Chef Andreas Hartmann : „Wir brauchen eine funktionsfähige kommunale Wirtschaftsförderung.“

Hartmann verwies auch auf Steinfurt, wo man die Aufgabe ins Rathaus integriert habe – mit negativen Folgen. Ins gleiche Horn hatte schon Bürgermeister Peter Vennemeyer gestoßen, der davor warnte, „an erprobten Strukturen zu rütteln“. Gerade in Zeiten des Booms. Greven wachse zwar mit einer „kleinen Delle“, weil keine Wohngrundstücke vorhanden seien. Aber in den vergangenen Jahren seien allein 240 000 Quadratmeter Industrie- und Gewerbegebiet erschlossen worden. Wichtige Unternehmen hätten erweitert, Fiege habe in Reckenfeld allein 50 Millionen Euro investiert.

Der alte Vorsitzende Tobias Ahaus berichtete über erfolgreiche Wifo-Aktivitäten. Zum Beispiel die Mitgliederwerbung, regelmäßige Stammtische, Firmenbesuche. Und das Sponsoring der Martini-Grundschule bei einem Robotik-Angebot: „Die Zukunft der Grevener Wirtschaft beginnt in der Schule.“ Für das kommende Jahr versprach er unter anderem auch Vorträge mit hochkarätigen Referenten.

Die Vorstands- und Beiratswahlen ergaben eine höhere Frauenquote: Vize-Vorsitzende und damit automatisch der Vorsitzende des kommenden Jahres ist Roland Bendig. Frederik Vennschott: „Da haben wir etwas Kontinuität.“

Der forsche Jungspund-Vorstand aus dem vergangenen Jahr mit Tohias Ahaus und Frederick Vennschott an der Spitze hatte dazugelernt. Während man 2018 mit dem ersten Antrag, den Jahresbeitrag zu verdoppeln, spontan Schiffbruch erlitt, wurde das neue Beitragsmodell ohne Gegenstimme angenommen. Es staffelt die Beiträge nach Mitarbeiterzahl.

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