Grevener Musiknacht lockt Hunderte Besucher an
Kein Tanzbein bleibt verschont

Greven -

Tolle Musik, super Stimmung und jede Menge Zuschauer: Die Kneipennacht am Samstag war wieder ein voller Erfolg

Sonntag, 31.03.2019, 21:35 Uhr aktualisiert: 31.03.2019, 21:50 Uhr
Die „Free Bears“ überzeugen mit Country und Rock 'n' Roll im Beatclub-Keller. Dort ist es voll und kuschelig.
Die „Free Bears“ überzeugen mit Country und Rock 'n' Roll im Beatclub-Keller. Dort ist es voll und kuschelig. Foto: Vera Gaidies

„Wer hier nicht tanzt, der muss das Schlagzeug machen“, stellt Stefan Scholz von „Die Acoustiker“ klar. Und das Schlagzeug hat jeder bei sich, es ist einfach zu bedienen, da sind keine stundenlangen Musikstunden Voraussetzung – „klatschen“ heißt das Zauberwort. Ach, und wer nicht klatscht, der muss tanzen.

So oder so bleibt kein Bein lange ruhig. Das Duo „Die Acoustiker“ überzeugt bei der Grevener Musiknacht im Café Mandala. Mit bekannten Songs wie „Ex’s and Oh’s“ oder „Human“ reißen sie die Zuhörer mit. Sängerin Christiane Hörster begeistert mit ihrer starken Stimme, Scholz mit seinem Gitarrenspiel.

Das Schöne an diesem musikalischen Abend in Greven: Das Publikum ist immer wieder ein anderes, dank Kneipen-Hopping. Sechs Bands in sechs Kneipen und für jeden Musikgeschmack ist etwas dabei. Hunderte Besucher sind auf Grevens Straßen unterwegs und kehren immer wieder in den unterschiedlichen Locations ein, lauschen der Musik in den Kneipen und genießen dazu ein frisch Gezapftes.

Kneipennacht in der Grevener Innenstadt

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Während die fünf Musiker der Band „Eddie Current“ im Exx-Der Partyraum Rock der vergangenen Jahrzehnte aufleben lässt und die Zuhörer zum Tanzen animiert, wird im Café Spontan bei The Session schon kräftig zu „Knockin’ on heaven’s door“ oder „Sweet Home Alabama“ mitgesungen, gesprungen und geklatscht. Ab dem ersten Takt herrscht gute Stimmung in jeder Kneipe und gute Laune ist bei soviel musikalischer Auswahl sowieso vorprogrammiert.

Weiter geht es bei Otto-Die Kneipe. „Pani & Zink“ brauchen kein aufwendiges Bühnenequipment. Die zwei Männer sitzen gemütlich auf ihren Barhockern, die Gitarre jeweils in der Hand, und sie spielen einfach. Ihre sympathische Art überzeugt. So ordern sie dank nicht ganz so stiller Post über das Mikrofon für einen Tisch in der ersten Reihe „zwei Bier und drei Weißwein für die Herren“. Mit „Wonderwall“ von Oasis oder „Locked out of heaven“ von Bruno Mars präsentieren sie Musik über Jahre hinweg, ihr Repertoire ist ebenso breit gefächert wie das von „MiddleExcess“ im Goldenen Stern. Die Band weiß, wie Party geht. Spätestens bei „Viva Colonia“ bebt der ganze Saal. Zu „Jump“ ist das Publikum gefragt. „Zuerst die Arme hoch, dann die Hände von links nach rechts und klatschen“, erklärt Sänger Ekki Kurz, der sich bei Anblick der Reporterkamera noch einmal schnell durch die Haare fährt, um für das Foto hübsch auszusehen. Braucht er gar nicht, Hauptsache die Musik ist gut, und das ist sie.

Bleibt noch eine Kneipe: der Beatclub-Keller. Hier spielen die „Free Bears“ Country und Rock’n’Roll. Sie bringen mit Songs aus ihrem aktuellen Album sogar „Welturaufführungen“ mit, wie G. Foxmann verrät und versprühen echtes amerikanisches Feeling.

Gefühle sind an diesem Abend besonders wichtig, und bei jeder Band zu spüren. Es ist zwar voll und warm in den Kneipen, aber die Stimmung ist überall ab Minute eins auf dem Höhepunkt. Da bleibt kein Bein lange ruhig und sogar Tanzmuffel tanzen oder klatschen zumindest fleißig mit.

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